Die EZB warnt vor dem Erfolg von Stablecoins

Neue Kryptowährungen wie Stablecoins haben sich als wichtiges Instrument im Kryptoverse etabliert. Doch der Erfolg von Tether, USDC und anderen ist den Währungshütern von der Europäischen Zentralbank zunehmend ein Dorn im Auge.
Digitaler Euro als Konkurrenzwährung
Schon der Aufstieg von Bitcoin stieß bei den Notenbankern auf wenig Gegenliebe. Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, gilt bis heute als entschiedene Gegnerin von Kryptowährungen und sagt dies auch ganz offen.
Angesichts der Währungsalternative Kryptowährungen befürchtete die EZB, ihre Währungshoheit zu verlieren. Sie begann damit, eine Alternative zu Bitcoin zu entwickeln, und taufte ihr Projekt digitaler Euro.
Doch angesichts eines immer stärker schwindenden Vertrauens in staatliche Leistungen überrascht es nicht, dass die Deutschen wenig Begeisterung dafür zeigen. Schließlich hat sich die EZB auch im Zuge der Inflationskrise alles andere als sattelfest gezeigt, was die Einschätzung der Lage betrifft.
Alternative zum Bankensystem
Doch neben Bitcoin, Ethereum und XRP haben sich in den vergangenen Jahren auch Stablecoins zu einer ernst zu nehmenden Alternative zu Fiat-Währungen entwickelt. Während die USA diesen Trend aktiv unterstützen, warnt die EZB jetzt vor Stablecoins.

Diese könnten zur Gefahr für die Finanzstabilität werden. Das gilt laut EZB hauptsächlich dann, wenn ein Vertrauensverlust eintritt und es zu Notverkäufen bei den hinterlegten Vermögenswerten von Stablecoins kommen sollte.
Daneben könnte ein starkes Wachstum bei Stablecoins dafür sorgen, dass die Kunden verstärkt ihre Einlagen bei Banken abziehen und so deren Kapitalbasis in Gefahr bringen. Damit spricht die EZB einen zentralen Vorteil von Stablecoins an.
So groß wie die größten Geldmarktfonds
Diese benötigen für den internationalen Zahlungsverkehr keine „Vermittler“ wie Banken mehr, sondern wickeln diesen deutlich schneller und kostengünstiger als bisher ab. Das könnte sich zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für das Bankensystem entwickeln.

Laut der EZB sind die Vermögensreserven der Stablecoins bereits mit den 20 größten Geldmarktfonds vergleichbar. Ein Notverkauf von Reserven, also beispielsweise von US-Staatsanleihen, würde diesen Markt in Schwierigkeiten bringen, argumentiert die EZB.
In Europa sei die Gefahr zwar noch gering, doch die rasante Ausbreitung von Stablecoins erfordere eine genaue Beobachtung der weiteren Entwicklung, so die Währungshüter abschließend.
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