Krypto News: Stablecoins auf 1 Bio. Dollar? Diese Prognose für 2026 schockt

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Das Jahr 2025 hat uns eins vor Augen geführt. Stablecoins zählen zu den erfolgreichsten Segmenten der digitalen Finanzmärkte. Längst sind sie nicht mehr nur ein Hilfsmittel innerhalb des Kryptomarktes. Während Stablecoins früher vor allem als Brücke zwischen Kryptowährungen oder als geparkte Liquidität dienten, haben sie sich heute zu einem wichtigen Bestandteil des globalen Zahlungsverkehrs entwickelt. In vielen Regionen werden sie bereits für internationale Überweisungen, Handel und Alltagszahlungen genutzt. Ihre Vorteile liegen in Stabilität, Geschwindigkeit und geringen Kosten.

Doch Analysten sind sich einig: Diese Entwicklung steht erst am Anfang, das langfristige Wachstumspotenzial bleibt enorm. Als bester Product-Market-Fit, den der Kryptomarkt bis dato hervorgebracht hat, scheint das Potenzial gigantisch.

So halten Experten von 21shares in einer neuen Studie sogar einen zeitnahen Anstieg der Marktkapitalisierung auf 1 Billionen US-Dollar für möglich. Sehen wir möglicherweise eine Verdreifachung von Stablecoins im laufenden Jahr?

Krypto Prognose: Stablecoins auf dem Weg zur Billion

Die Analysten von 21Shares sehen für 2026 einen der bedeutendsten strukturellen Umbrüche im Kryptomarkt: Stablecoins entwickeln sich vom Nischenprodukt für Trader zur globalen Finanzinfrastruktur. Laut aktuellem Krypto-Ausblick ist der weltweite Stablecoin-Bestand bereits auf über 300 Milliarden US-Dollar gestiegen – eine Verzehnfachung innerhalb von fünf Jahren. Bis Ende 2026 erwarten die Analysten einen Anstieg auf rund eine Billion US-Dollar, was einem weiteren Wachstum um das 3,3-fache entspräche.

Der zentrale Treiber dieser Entwicklung ist Regulierung. In den USA schafft der Genius Act erstmals klare rechtliche Rahmenbedingungen für konforme Stablecoin-Emissionen. In Europa hat MiCA bereits konkrete Effekte: Die Einführung regulierter Euro-Stablecoins, unter anderem durch ein Bankenkonsortium um ING und UniCredit, ließ das Euro-Stablecoin-Angebot auf über 510 Millionen US-Dollar anwachsen. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit steigen nun auch institutionelle Akteure massiv ein. Der US-Finanzminister prognostiziert sogar, dass Dollar-Stablecoins allein bis 2028 ein Volumen von zwei Billionen US-Dollar erreichen könnten.

Parallel wächst die reale Nutzung weltweit. In Brasilien entfielen über 90 Prozent der Krypto-Zuflüsse auf Stablecoins, die für Überweisungen und Gehaltszahlungen genutzt werden. In Japan wird der regulierte Stablecoin JPYC bereits in Unternehmensnetzwerke integriert. Diese Beispiele verdeutlichen den Wandel: Stablecoins werden zunehmend als Zahlungs- und Abwicklungsinstrumente genutzt, nicht mehr nur als Handelsvehikel.

Auch traditionelle Zahlungsriesen positionieren sich. Visa und Mastercard testen Stablecoin-Abwicklungen, während Stripe Stablecoin-Auszahlungen reaktiviert und gezielt Infrastruktur zukauft.

Für 21Shares ist die Richtung eindeutig: Stablecoins werden zum verbindenden Element zwischen traditionellem Finanzsystem und DeFi, und damit zu einem der wichtigsten Krypto-Trends für 2026.

Stablecoin-Boom stärkt Ethereum und USDT

Aktuelle Daten von RWA.xyz liefern ein klares Bild der Kräfteverhältnisse im Stablecoin-Markt – und sie unterstreichen, wer von einem möglichen Boom bis 2026 am stärksten profitieren dürfte. Demnach liegt die globale Stablecoin-Marktkapitalisierung derzeit bei rund 296 Milliarden US-Dollar. Schon heute zeigt sich eine ausgeprägte Konzentration auf wenige Netzwerke und Emittenten.

Besonders dominant ist Ethereum. Auf der führenden Layer-1-Blockchain entfallen aktuell rund 170 Milliarden US-Dollar an Stablecoin-Marktkapitalisierung. Damit wird deutlich mehr als die Hälfte aller Stablecoins auf Ethereum abgewickelt. Mit großem Abstand folgt Tron mit etwa 81,2 Milliarden US-Dollar, während andere Netzwerke wie Solana lediglich auf rund 13,3 Milliarden US-Dollar kommen. Diese Verteilung macht klar: Sollte sich das Stablecoin-Angebot bis 2026 tatsächlich in Richtung einer Billion US-Dollar entwickeln, dürfte Ethereum aufgrund seiner strukturellen Dominanz überproportional profitieren.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auf Ebene der einzelnen Stablecoins. Tether dominiert den Markt mit USDT, das allein eine Marktkapitalisierung von rund 188 Milliarden US-Dollar aufweist. Auf Platz zwei folgt Circle mit USDC, der bei etwa 73 Milliarden US-Dollar liegt. Gemeinsam vereinen diese beiden Stablecoins deutlich mehr als drei Viertel des gesamten Marktes auf sich.

Daraus ergibt sich eine klare Schlussfolgerung: Ein stark wachsender Stablecoin-Markt würde nicht gleichmäßig alle Blockchains begünstigen. Vielmehr fließt der Großteil der Aktivität dorthin, wo Liquidität, Infrastruktur und regulatorische Akzeptanz bereits heute am stärksten ausgeprägt sind. In diesem Szenario rückt Ethereum als primäre Abwicklungsschicht für Stablecoins erneut ins Zentrum.

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