4-Jahres-Zyklus gebrochen: Bitcoin zeigt neues Muster

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Inzwischen herrscht Gewissheit. Was viele Anfang Dezember schon vermutet haben, ist tatsächlich Realität geworden. Bitcoin hat das Jahr 2025 im Minus geschlossen. Um über 5 % ist der Kurs im letzten Jahr gefallen. Und das in einer Zeit, in der eigentlich die größten Rallyes am Kryptomarkt prognostiziert wurden und die Fundamentaldaten nicht besser sein könnten. Nun erwarten viele Anleger einen Bärenmarkt, der bis in den September dauern soll, weil sich bei Bitcoin bisher immer ein ähnliches Muster gezeigt hat. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass es eben doch nicht so einfach ist und die Zyklen keine Gültigkeit mehr haben.

Bitcoin fällt erstmals nach dem Halving

Sehr viel Anleger stellen sich den Handel mit Bitcoin ganz einfach vor. 500 Tage vor dem Halving kaufen, 500 Tage nach dem Halving verkaufen, dann nimmt man den Großteil der Rallye mit. Danach folgt immer ein Bärenmarkt, der über ein Jahr andauert. So war es bisher und so soll es laut einigen Analysten und Anlegern auch in Zukunft bleiben.

Auch diesmal würde das Timing eigentlich wieder stimmen, da laut dieser Theorie der Höhepunkt im September oder Oktober letzten Jahres gewesen sein sollte. Tatsächlich wurde das Allzeithoch von Bitcoin am 6. Oktober 2025 erreicht. Allerdings zeigt ein Blick auf die Daten aus der Vergangenheit auch, dass der Bitcoin-Kurs noch nie nach einem Halving-Jahr gefallen ist. Zumindest bis jetzt nicht.

Bisher war es auch nie der Fall, dass Bitcoin in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gefallen ist. Die leichte Korrektur in diesem Jahr erhöht also eher die Chance, dass der Kurs 2026 wieder steigt, wenn man schon auf statistische Wahrscheinlichkeiten setzen mag. Das würde sich aber nicht mit der Theorie decken, dass der Kurs im Bärenmarkt bis Oktober 2026 weiter fällt und danach nur langsam in Schwung kommt.

Fundamentaldaten als Treiber

Schnell wird klar, dass die Idee der 4-Jahres-Zyklen mehr Schwächen als Stärken hat. Ganz so einfach ist es in der Regel eben doch nicht. Würde man aus Charts die Zukunft ablesen können, würde nicht der Großteil der Privatanleger an den Börsen Geld verlieren. Bei Tradern, die versuchen kurzfristige Entwicklungen vorherzusagen, ist der Anteil der Verlierer sogar noch deutlich höher als bei Investoren, die langfristig investieren.

Dieser Umstand macht allein schon deutlich, dass Charts eben die Vergangenheit und nicht die Zukunft zeigen. Was Kurse wirklich antreibt oder crashen lässt, sind Fundamentaldaten. Und die könnten für Bitcoin kaum besser sein. Die US-Regierung setzt weiterhin alles daran, den Kryptomarkt fest in die Finanzbranche zu integrieren und vor allem regulatorische Klarheit zu schaffen und auch die Liquidität dürfte in diesem Jahr nochmal deutlich erhöht werden.

Trump plant nicht nur Steuersenkungen, sondern auch Zoll-Dividenden, die an Amerikaner ausgezahlt werden sollen und gleichzeitig werden Zinssenkungen der Fed erwartet, die vor allem Risiko-Assets zugutekommen dürften. Auch die Tatsache, dass der Edelmetallmarkt langsam überhitzt wirkt, spricht für Kapitalumschichtungen in Richtung Kryptowährungen.

Alles in allem spricht aktuell also mehr für ein bullishes Jahr 2026 als für einen Bärenmarkt, der die nächsten Monate anhalten soll. Sicher ist, dass es spannend bleibt, ob Bitcoin in diesem Jahr endgültig aus dem Vier-Jahres-Zyklus ausbricht, oder ob sich die Geschichte eben doch immer wieder wiederholt.

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