Ist der Bitcoin 4-Jahres-Zyklus vorbei?
Politik und wirtschaftliche Entwicklungen bestimmen die Kursgestaltung an den Börsen. Das gilt immer öfter auch für Bitcoin. Dieser sollte angesichts einer Welle positiver Entscheidungen in den USA eigentlich deutlich teurer geworden sein.
Das letzte Halving zeigt noch wenig Wirkung
Doch das ist bisher nicht passiert, im Gegenteil. Der Kurs schwankt seit Wochen teilweise deutlich unter der 100.000-Dollar-Grenze. Das wirft die Frage auf, ob der bisher gültige 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin an Bedeutung verloren hat.

Schließlich galten die Post-Halving-Jahre bisher als deutlicher Hinweis auf bevorstehende Kurssprünge nach oben. Doch die Bitcoin-Prognosen werden immer schwieriger, angesichts einer politischen Weltlage, die seit Jahren von einer Krise zur nächsten eilt.
Trump gibt zu viele Rätsel auf
Derzeit prägt die unvorhersehbare Wirtschaftspolitik von Donald Trump die Börse und damit auch Bitcoin. Angesichts des Tempos und der Nachdrücklichkeit von Trump kann man also davon ausgehen, dass dies auch noch länger Zeit so bleiben wird.
Psychologische Faktoren bestimmen derzeit das Bild. Angst und Hoffnung wechseln sich ab. Gute Nachrichten lassen den Markt durchatmen, doch jeder Rückschlag führt sofort wieder zu Abverkäufen. Das galt und gilt auch für die institutionellen Anleger, die angesichts der wirtschaftspolitischen Umbrüche zunächst massiv aus den Bitcoin-Spot-ETFs rausgingen, nur um jetzt wieder einzusteigen.

Prognosen sind also derzeit so schwierig wie schon lange nicht mehr. Zwar hat Donald Trump seine Wahlversprechen zum großen Teil bereits erfüllt, diese können aufgrund seiner Wirtschaftspolitik, die auf Abschottung ausgerichtet ist, noch nicht ihre Wirkung auf die Kryptomärkte entfalten.
Der Standort bestimmt zunehmend den Standpunkt
Dennoch glauben wesentliche Player am Markt an massive Kurssteigerungen von Bitcoin. Dazu gehören nicht nur der CEO von BlackRock, Larry Fink, sondern auch Brian Armstrong von Coinbase und Cathie Wood, die Gründerin von Ark Invest.
Deutlich skeptischer zeigt sich da schon die Bank für den internationalen Zahlungsausgleich, BIZ. Die Bank der Banken, wie sie gerne genannt wird, sieht langfristig weiterhin keinen Wert in Bitcoin. In dieselbe Kerbe schlägt auch jener Ökonom, der gerne als Dr. Doom bezeichnet wird. Nouriel Roubini, denn auch er glaubt nicht an eine Zukunft von Bitcoin.

Zusammengefasst könnte man also behaupten, dass jene Player, die von Bitcoin profitieren, optimistisch gestimmt sind, wer hingegen seine Position bedroht sieht, glaubt an schlechte Zeiten.
Für Anleger bedeutet dies, sich noch mehr und umfassender zu informieren. Dies gilt nicht nur für neue Kryptowährungen wie Meme Index, die eine breite Streuung an den Märkten bieten. Bitcoin und Co sind derzeit so stark von Stimmungen, Hoffnungen und Befürchtungen geprägt wie selten zuvor. Überzeugungen und Annahmen bestimmen den Standpunkt, daher ist Sensibilität gefragt.
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