Die Kryptokurse rasseln nach unten: Was steckt dahinter?

Immer wieder Donald Trump. Was wie ein Schlachtruf im Fußballstadion klingt, ist vielmehr zum Stoßseufzer von Krypto-Investoren geworden. Der US-Präsident sorgt wieder einmal für Aufregung, ob ihm die US-Notenbank am Mittwoch zu Hilfe kommt, ist jedoch fraglich.
Kanada im Visier
Die regelmäßigen Zolldrohungen der USA gegen ihre Handelspartner sorgen zwar für enorme Einnahmen für den Staat, allerdings gleichzeitig für massiven Ärger bei Politik und Wirtschaft. Das dürfte sich so schnell nicht ändern, denn am Wochenende nahm Donald Trump wieder einmal Kanada ins Visier.
Auslöser für die neue Zolldrohung in Höhe von 100% waren die Pläne für ein Handelsabkommen Kanadas mit China. Doch die angedrohten Importzölle könnten auch die Energieversorgung der USA und die Automobilindustrie des Landes hart treffen.
Die Märkte färben sich rot
Entsprechend reagierten die Märkte sofort und schickten Bitcoin und Co. ins tiefe Tal der Tränen. Bitcoin stürzte neuerlich deutlich unter $90.000 und steht aktuell bei $87.696. Das ist ein Wochenverlust von rund 5,7%.

Noch härter traf es ETH mit einem Wochenverlust von rund 10%. Ethereum liegt mittlerweile wieder deutlich unter der $3.000-Marke mit einem Wert von $2.889. XRP liegt derzeit 4,74% hinter dem Wert der Vorwoche und kostet derzeit $1,87.
Hält die Fed diesmal still?
Insgesamt hat sich der Markt wieder tiefrot gefärbt, Verluste prägen das Bild bei allen großen Kryptos. Das liegt jedoch nicht nur an den Zolldrohungen, sondern auch an der kommenden Sitzung der US-Notenbank Fed. Diese tritt am 27. und 28. Januar zusammen, doch Hilfe dürfte von dieser Seite nicht kommen.
Nach insgesamt drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed diesmal keine weitere Senkung der Leitzinsen ankündigen. Die Einschätzung der Experten liegt aktuell bei 97%, dass die Notenbanker den Leitzins unangetastet lassen. Damit nicht genug, droht in den USA weiterer Ärger.
Kommt ein weiterer Shutdown?
Der letzte Shutdown ist gerade erst wenige Wochen vorüber, da droht schon die nächste Schließung zahlreicher US-Behörden. Der neue Streit dreht sich um die Finanzierung der Homeland Security und der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE.

Die Demokraten wollen keine neuen Finanzmittel für diese Behörden, sonst drohen sie mit der Blockade eines Haushaltsgesetzes. Diese neue politische Eskalation ist Gift für den Kryptohandel. Dieser musste schon im Herbst den Streitigkeiten Rechnung tragen und verlor viel Kapital.
Das erwarten Experten auch diesmal. Zudem steht in dieser Woche die Bekanntgabe der neuesten Quartalszahlen der wichtigsten Player an den Aktienmärkten an. Sollten die Ergebnisse von Microsoft, Apple, Meta und Tesla nicht den Erwartungen entsprechen, droht auch Kryptowährungen neuer Verkaufsdruck und ein Rückgang beim Bitcoin-Trading.
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