Microsoft verursacht ein Krypto-Blutbad

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Die Quartalszahlen des Tech-Riesen schickten die Kurse auf Talfahrt
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Manchmal genügt an den Börsen ein Auslöser, um ganzen Branchen enorme Kursverluste zu bescheren. Das mussten gestern Bitcoin und Co. zur Kenntnis nehmen.

Es ist eine wichtige Woche für die Weltwirtschaft. Am Mittwoch gab die Fed einen Zinsstopp bekannt, einen Tag später sollten die Quartalszahlen von Microsoft und Meta veröffentlicht werden.

Die Quartalszahlen des Tech-Riesen leiteten eine Korrektur ein

Diese Ereignisse wurden von Experten schon im Vorfeld als wichtig für die weitere Kursentwicklung der Kryptobranche angesehen und sie sollten Recht behalten. Während Meta mit überraschend guten Prognosen seine Anleger zufriedenstellte, enttäuschten die Zahlen von Microsoft und hinterließen in der Folge tiefe Spuren in den Krypto-Wallets.

Die enormen Investitionen in den Bereich KI zeigen finanziell nicht die gewünschte Wirkung. Da halfen auch die 17% Umsatzsteigerung und der 60%ige Gewinnanstieg von Microsoft nichts mehr. Mittlerweile erwarten Investoren offenbar nur noch Traumergebnisse.

Bullen und Bären Börse

Können die Konzerne nicht liefern, stürzen die Kurse ab. Das passierte gestern auch Microsoft. Der Aktienkurs stürzte um 7% ab und riss gleich ganze Branchen mit sich. Gold verlor deutlich an Wert und stürzte erstmals seit Beginn der Kursrallye ab.

Krypto erlebt einen tiefroten Tag

Bitcoin stürzte auf bis zu $81.311 ab und erholte sich nur wenig. Aktuell steht die Mutter aller Kryptowährungen auf $82.442 und kämpft darum, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.

Ethereum verzeichnet einen Wertverlust von rund 8% und steht bei $2.713. Damit ist die bereits erfolgreich genommene $3.000-Marke wieder deutlich außer Reichweite. Das gilt sinngemäß auch für Ripples Kryptowährung XRP. Diese ist nach Kursverlusten von 7,73% nur noch $1,73 wert.

Noch schlimmer traf das Krypto-Blutbad Solana und Cardano. Beide Coins verzeichneten Verluste über 8%. Damit stürzte die Branche neuerlich tief in einen Krypto-Winter. Alle Hoffnungen, dass sich die Kursentwicklung mit Beginn des neuen Jahres erholen wird, sind damit vorerst zunichtegemacht.

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