Wird ein Opfer der Fed-Politik neuer Fed-Vorsitzender?

Er war einst eines der Opfer der Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Jetzt könnte Rick Rieder, Chief Investment Officer, zum neuen Vorsitzenden der Währungshüter aufsteigen.
Alle Augen richten sich auf den Powell-Nachfolger
Rieder gilt aktuell als neuer Favorit auf den Job des wichtigsten Notenbankers der Welt. Der Vorsitzende der Fed bestimmt die Finanz- und Wirtschaftspolitik maßgeblich mit, entsprechend aufmerksam verfolgt die Weltöffentlichkeit die Vorgänge rund um die Bestellung des Nachfolgers von Jerome Powell.
Dieser sieht sich seit Monaten heftigen Angriffen vonseiten Donald Trumps ausgesetzt, daher herrscht große Sorge um die zukünftige Unabhängigkeit der Fed. Der US-Präsident wünscht sich niedrigere Leitzinsen, die Fed wehrte sich bisher erfolgreich gegen seine Einflussnahme.

Daher kommt dem nächsten Vorsitzenden eine wichtige Rolle in der Gestaltung zu. Rick Rieder sieht laut eigener Aussage Gestaltungsspielraum bei den US-Leitzinsen, betont aber in Interviews auch die Unabhängigkeit der US-Notenbank.
Seine Bestellung wäre eine Ironie der Geschichte
Dabei war Rick Rieder einst selbst ein Opfer einer verfehlten Fed-Zinspolitik. Diese kostete Rieder nicht nur seinen Job, sondern trieb seinen Arbeitgeber, die Investmentbank Lehman Brothers, in den Ruin.
Die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen der Fed trieben Kapital in Projekte, die finanziell nicht tragfähig waren, und lösten eine weltweite Finanzkrise aus, die beinahe zum vollständigen Zusammenbruch des Finanzsystems führte. Der ehemalige „Magier der Märkte“, Fed-Vorsitzender Alan Greenspan, wurde zum Buhmann und Verursacher der Krise.
Die Fed stürzte die Welt in eine Finanzkrise
Auslöser waren die niedrigen Zinsen für Immobilienkredite, die nach der Erhöhung der Leitzinsen zuerst den US-Immobilienmarkt und anschließend Banken in aller Welt in den Ruin trieben. Lehman Brothers wurde in der Folge von der US-Regierung fallen gelassen und riss mit seinem Zusammenbruch beinahe das Weltfinanzsystem mit.

Rieder gründete danach eine Investmentfirma, die später von BlackRock übernommen wurde. Jetzt könnte er ausgerechnet bei jener Institution anheuern, die ihm einst nach 20 Jahren bei Lehman Brothers den Job gekostet hat.
Rieders Wirken als möglicher Nachfolger von Jerome Powell wird auch den weiteren Kursverlauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen maßgeblich beeinflussen. Diese benötigen 2026 neue Unterstützung, schließlich sorgen nicht nur die Weltpolitik, sondern auch der verschobene Gesetzesbeschluss zum Clarity-Act für eine Seitwärtsbewegung der Kurse. Sollen die Anleger wieder mehr Bitcoin kaufen, sind gute Aussichten am Markt nötig.
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