Krypto News: Dieser Bitcoin-Katalysator entscheidet in 2026

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Der Kryptomarkt präsentiert sich am 31. Dezember zum Jahresausklang nur geringfügig fester. Bitcoin nähert sich erneut der Marke von 89.000 US-Dollar, ohne jedoch das schwache Gesamtbild des Jahres kaschieren zu können. Auf Jahressicht liegt Bitcoin weiterhin rund fünf Prozent im Minus, während Ethereum seit Jahresbeginn sogar einen zweistelligen Verlust verzeichnet. Trotz zwischenzeitlicher Erholungsversuche fehlte es zuletzt an nachhaltigen Katalysatoren. Das erste Mal in der Geschichte von Bitcoin gab es im Post-Halving-Jahr also eine negative Rendite.

Statt klarer Trendbewegungen prägten Gewinnmitnahmen, abrupte Abverkäufe und kurzlebige Impulse das Marktgeschehen. Ein überzeugender bullischer Trigger blieb aus. Genau hier könnte sich der Blick nach vorn lohnen. Denn für 2026 zeichnet sich ein potenziell entscheidender Katalysator ab.

Zinssenkungen als zentraler Bitcoin-Katalysator 2026

Laut Owen Lau, Managing Director und Senior Equity Analyst für FinTech bei Clear Street, dürfte ein Faktor im Jahr 2026 eine zentrale Rolle für Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt spielen: die Fortsetzung der Zinssenkungen durch die US-Notenbank. In seinem 2026-Outlook beschreibt Lau den Kryptomarkt als historisch stark zinssensibel. Veränderungen im geldpolitischen Umfeld hätten demnach stets unmittelbare Auswirkungen auf Liquidität, Risikobereitschaft und Kapitalallokation.

Sinkende Leitzinsen markieren aus seiner Sicht den Übergang in einen klassischen „Risk-on“-Modus. Anleger seien in einem solchen Umfeld eher bereit, Kapital aus sicheren Anlagen abzuziehen und in Growth-Assets umzuschichten. Kryptowährungen profitieren davon besonders, da sie stark von Liquiditätszuflüssen und spekulativer Nachfrage abhängig sind. Lau betont, dass niedrigere Zinsen nicht nur Privatanleger anziehen, sondern auch institutionelle Investoren wieder aktiver werden lassen, da Opportunitätskosten sinken und alternative Renditequellen an Attraktivität gewinnen.

Entsprechend klar fällt sein Fazit aus: Anhaltende Zinssenkungen seien ein positives Signal für Kryptowährungen und Krypto-Aktien gleichermaßen. Für 2026 sieht Lau darin einen der entscheidenden Kurstreiber.

Zugleich hat dieser Wandel im Liquiditätsregime der USA bereits begonnen. Der Analyst Philanthrop argumentiert, dass die US-Notenbank mit umfangreichen T-Bill-Rückkäufen faktisch wieder Liquidität in die Märkte pumpt – auch wenn dies offiziell nicht als klassisches Quantitative Easing bezeichnet wird. Durch monatliche Rückkäufe von rund 45 Milliarden US-Dollar entstünden neue Reserven im Bankensystem, was die verfügbare Liquidität erhöht und Renditen am Anleihemarkt unter Druck setzt.

Historisch betrachtet waren Phasen steigender Liquidität ein starkes Umfeld für Risikoanlagen. Sinkende Anleiherenditen erhöhen die Attraktivität von Assets wie Aktien und Kryptowährungen, da sichere Alternativen weniger Ertrag bieten. Besonders Bitcoin reagierte in der Vergangenheit sensibel auf geldpolitische Lockerungen. Philanthrop zieht deshalb Parallelen zur Phase nach 2020, als expansive Maßnahmen massive Kapitalzuflüsse in den Kryptomarkt auslösten. Sein Fazit: Sollte diese indirekte Form der Lockerung anhalten, könnte sie den Nährboden für eine erneute, starke Aufwärtsbewegung bilden.

Hier gibt es ein historisch gut belegtes Muster zwischen Edelmetallen und dem Kryptomarkt, das ebenfalls Fantasie weckt. In früheren Zyklen fungierten Gold und Silber als Frühindikatoren für steigende Liquidität. Nachdem beide Metalle im Sommer 2020 ihr Hoch markierten, verlagerte sich die Risikobereitschaft schrittweise in Richtung Kryptowährungen. Bitcoin und der Gesamtmarkt folgten zeitversetzt mit einer massiven Rally. Entscheidend ist dabei die Abfolge: Zunächst profitieren defensive Assets von Liquidität, anschließend wandert Kapital in risikoreichere Märkte. Laut Milk Road ähnelt das aktuelle Umfeld diesem Muster auffällig.

Gold führt erneut, Silber notiert auf hohen Niveaus, während Bitcoin konsolidiert. Der Unterschied zu 2020 liegt in der Marktstruktur: Spot-ETFs, institutionelle Infrastruktur und regulatorische Klarheit könnten den nächsten Zyklus 2026 zusätzlich verstärken. Denn ein Markttop bei Gold und Silber könnte auch 2026 Bitcoin in den Fokus der Anleger rücken.

Geldmenge & Kaufkraft sprechen auch 2026 für Bitcoin

Im folgenden Chart steht der M2-Geldmengenverlauf der Federal Reserve. Kurzfristig zeigt sich darin immer wieder eine erhöhte Volatilität, zuletzt jedoch auch wieder eine anziehende Liquidität. Genau diese Dynamik ist entscheidend, denn M2 gilt als zentraler Indikator für die im System verfügbare Geldmenge. Für langfristige Investoren ist weniger die kurzfristige Schwankung relevant als vielmehr der strukturelle Trend. Und dieser kennt historisch nur eine Richtung. Fiat-Währungen sind systembedingt auf Ausweitung der Geldmenge ausgelegt, um Wachstum, Schuldenfinanzierung und wirtschaftliche Stabilisierung zu ermöglichen.

Entsprechend steigt die globale Money Supply über Zeit kontinuierlich an. In einem solchen Umfeld gewinnen knappe, nicht beliebig vermehrbare Assets an relativer Attraktivität. Bitcoin und Gold wären hier die folgerichtige Alternative.

Der Analyst Adam Kobeissi verweist genau auf die seit einem Jahrzehnt geführte Debatte „Bitcoin versus Gold“. Aus seiner Sicht teilen beide Assets denselben Nenner: Fiatgeld. Unabhängig von Währung oder Region verliert Fiat langfristig an Kaufkraft. Dies sei ein struktureller Prozess. Vor diesem Hintergrund ergibt ein Gegeneinander von Bitcoin und Gold wenig Sinn. Vielmehr erfüllen beide ähnliche Funktionen als Absicherung gegen Geldentwertung, wenn auch mit unterschiedlichen Risikoprofilen. Langfristig könnten daher beide Anlageklassen parallel steigen, getragen vom gleichen makroökonomischen Umfeld.

Der folgende Chart verdeutlicht die langfristige Erosion der Kaufkraft des US-Dollars im Vergleich zur Entwicklung von Bitcoin. Die blaue Linie zeigt die reale Kaufkraft des Dollars, gemessen am Verbraucherpreisindex, die seit Jahren kontinuierlich sinkt. Ursache ist die strukturelle Ausweitung der Geldmenge durch die Federal Reserve. Parallel dazu spiegelt die rote Linie den Bitcoin-Preis wider, der besonders in Phasen steigender Liquidität deutlich zulegt.

Fred

Auffällig ist die inverse Beziehung: Während Fiat-Kaufkraft schwindet, gewinnt Bitcoin langfristig an Wert.

Die Antwort scheint historisch damit klar, wie Verbraucher und Anleger ihre Kaufkraft bewahren können.

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