Morgan Stanley beantragt bei der SEC ETFs für BTC und Solana

Die Großbank Morgan Stanley ist die sechstgrößte Bank der USA und liegt in der Liste der weltweiten Bankenriesen derzeit auf Platz 32. Damit kommt dem Geldinstitut enorme Bedeutung zu, wenn es darum geht, die Adaption von Kryptowährungen auf den Finanzmärkten voranzutreiben.
Konkurrenz zu BlackRock
Der große Erfolg des Bitcoin ETFs von BlackRock und die Lockerung der US-Vorschriften für Banken hat Morgan Stanley jetzt offenbar dazu bewogen, sich selbst ein großes Stück vom Kuchen zu holen.
Schließlich können die US-Banken jetzt selbst in das Geschäft mit Kryptowährungen einsteigen. Dazu hat Morgan Stanley jetzt bei der US-Börsenaufsicht SEC Anträge auf Genehmigung für Bitcoin- und Solana-ETFs eingereicht.
Die beiden ETFs sollen die Kurse von BTC und Solana abbilden, sind daher Spot-ETFs. Damit beschränkt sich Morgan Stanley nicht länger auf den bereitgestellten Zugang zu Kryptowährungen, sondern emittiert selbst entsprechende Produkte.

Sollte die SEC die Anträge genehmigen, und davon ist auszugehen, dann wäre dies das erste Mal, dass eine große Bank in den USA selbst als Emittent von Krypto-Spot-ETFs auftritt. Auf diesem Markt ist derzeit BlackRock mit seinem Bitcoin ETF klarer Marktführer. Der Erfolg dieses Produkts ist nicht unbemerkt geblieben, jetzt wird die Konkurrenz größer.
Folgen die anderen Großbanken diesem Vorbild?
Schließlich ist zu erwarten, dass auch andere Banken dem Vorbild von Morgan Stanley folgen werden, um sich Marktanteile zu sichern. Morgan Stanley verwaltet derzeit rund $9 Milliarden Dollar an Vermögen und hat rund 18 Millionen Kunden in aller Welt.
Mit dieser Marktmacht im Hintergrund verfügt Morgan Stanley über gute Voraussetzungen, um durch die neuen Produkte über seinen internen Vertrieb zum Erfolg zu führen. Immerhin ist der Markt für vielversprechende Kryptowährungen in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.
Start in 3 Monaten?
Experten rechnen damit, dass die von Morgan Stanley beantragten ETFs in 3 bis 6 Monaten genehmigt werden. Allerdings könnte sich dies im Fall des Solana ETFs verzögern. Dieser bietet zusätzlich eine Staking-Funktion an, die Belohnungen erwirtschaften soll.

Verläuft der Genehmigungsprozess nach Plan, erreicht Morgan Stanley damit eine neue Stufe in seiner Kryptostrategie. Schon 2024 erlaubte die Großbank ihren Beratern, ihren Kunden Bitcoin-Spot-ETFs zu empfehlen. Jetzt möchte man diese selbst auf den Markt bringen.
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