Krypto News: Trust Wallet-Hack an Weihnachten – Millionen Dollar weg
An den Weihnachtsfeiertagen erschüttert ein Sicherheitsvorfall bei Trust Wallet den Kryptomarkt. Der Wallet-Anbieter bestätigte am Donnerstag offiziell, dass eine gezielte Attacke auf eine bestimmte Version der Browser-Erweiterung stattgefunden hat. Nach ersten internen Auswertungen wurden dabei Kryptowährungen im Wert von mehr als sieben Millionen US-Dollar entwendet. Der Angriff richtete sich ausschließlich gegen die Google Chrome-Extension und nutzte eine Schwachstelle in der Software-Lieferkette aus, um private Schlüssel abzugreifen. T
rotz der erheblichen Verluste bemüht sich die Branche um Schadensbegrenzung. Binance-Gründer Changpeng Zhao stellte öffentlich in Aussicht, dass betroffene Nutzer vollständig entschädigt werden sollen.
Die On-Chain-Analyseplattform Lookonchain bestätigt den Schweregrad des Angriffs auf Trust Wallet. Demnach sind hunderte Nutzer betroffen, während sich der bisher bekannte Schaden auf rund 6,77 Millionen US-Dollar beläuft. Besonders auffällig ist die schnelle Weiterleitung der gestohlenen Mittel. Bereits etwa 4,25 Millionen US-Dollar wurden über Dienste wie ChangeNOW, FixedFloat, KuCoin und HTX bewegt, offenbar zur Verschleierung der Geldflüsse.
Trust Wallet bestätigt Sicherheitsvorfall an Weihnachten
Am Donnerstag, dem 1. Weihnachtstag, hat Trust Wallet selbst einen Sicherheitsvorfall öffentlich gemacht. Laut dem offiziellen Statement betrifft das Problem ausschließlich die Browser-Erweiterung in Version 2.68. Nutzer dieser Version wurden dringend aufgefordert, die Extension sofort zu deaktivieren und auf Version 2.69 zu aktualisieren. Andere Versionen der Browser-Erweiterung sowie Mobile-Nutzer sind ausdrücklich nicht betroffen.
Trust Wallet erklärte, dass der Vorfall identifiziert wurde und das interne Sicherheitsteam bereits aktiv an der Aufarbeitung arbeitet. Weitere Details zur Ursache oder zum konkreten Schadensausmaß nannte das Unternehmen zunächst nicht. Stattdessen verwies Trust Wallet auf den offiziellen Chrome Web Store als einzige sichere Bezugsquelle für das Update.
Trust Wallet hat heute morgen ein weiteres Update zum Sicherheitsvorfall der Browser-Erweiterung Version 2.68 veröffentlicht. Demnach beläuft sich der bestätigte Schaden auf rund sieben Millionen US-Dollar. Das Unternehmen sicherte zu, alle betroffenen Nutzer vollständig zu entschädigen. Aktuell arbeite das Team mit Hochdruck an der organisatorischen Abwicklung der Rückerstattungen. Trust Wallet betonte, dass die Unterstützung der betroffenen Nutzer oberste Priorität habe und konkrete Anweisungen zeitnah folgen.
Die Krypto-Analystin MissCrypto bewertet den Vorfall als klassisches Beispiel für ein Supply-Chain-Risiko, das viele Nutzer unterschätzen. Ihrer Einschätzung nach lag die Gefahr weniger in einem individuellen Bedienfehler, sondern in der gezielten Manipulation einer einzelnen Software-Version. Genau diese Präzision mache den Angriff so gefährlich. Angreifer konnten automatisiert private Schlüssel abgreifen, noch bevor Nutzer Verdacht schöpften.
Positiv bewertet sie die klare Eingrenzung auf Version 2.68 sowie die angekündigte Entschädigung. Dennoch bleibe der Vorfall eine Mahnung: Browser-Wallets seien praktisch, aber strukturell anfälliger als viele Nutzer annehmen.
Der Krypto-Unternehmer Richard Heart nutzt den Vorfall bei Trust Wallet ebenfalls für grundsätzliche Kritik an gängigen Software-Architekturen im Kryptosektor. Seiner Einschätzung nach liegt die Ursache weniger im einzelnen Bug, sondern im Prinzip automatischer Updates. Auto-Updates öffneten Angriffsflächen für Supply-Chain-Attacken, kompromittierte Administratoren oder manipulierte Abhängigkeiten. Wallets sollten sich daher nicht selbstständig aktualisieren, sondern bewusst und lokal vom Nutzer installiert werden.
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