Ethereum Prognose: Alles spricht für eine Rallye
Am Kryptomarkt ist seit Wochen kaum Bewegung zu erkennen. Wer in den vergangenen Monaten abseits stand, hat weder große Rallyes noch massive Einbrüche verpasst. Bitcoin bewegt sich seit geraumer Zeit in einer engen Spanne seitwärts um die 90.000 Dollar Marke und auch Ethereum sowie die meisten Altcoins treten auf der Stelle. Während viele Marktteilnehmer daraus zunehmende Skepsis ableiten, sehen andere genau darin eine Phase, in der sich attraktive Einstiege ergeben könnten. Erfahrungsgemäß profitieren in Erholungsphasen allerdings nicht alle Projekte gleichermaßen. Gerade bei Ethereum sprechen aktuell jedoch mehrere Faktoren dafür, dass der Coin vergleichsweise gut positioniert ist.
Verhältnis TVL zu Marktkapitalisierung
Um den inneren Wert eines Assets einzuschätzen, greifen Investoren im Kryptobereich auf andere Kennzahlen zurück als im Aktienmarkt. Anstelle von Umsatz oder Gewinn spielen On-Chain-Daten eine zentrale Rolle. Sie geben Aufschluss darüber, wie intensiv eine Blockchain genutzt wird und wie viel Kapital tatsächlich in ihrem Ökosystem arbeitet.
Ethereum sticht hier seit Monaten hervor. Während der Kurs kaum vorankommt, entwickelt sich die Aktivität im Netzwerk deutlich robuster. Besonders relevant ist dabei der sogenannte Total Value Locked (TVL), also der Gesamtwert aller Vermögenswerte, die in DeFi-Protokollen und Anwendungen auf Ethereum hinterlegt sind.
Andere Kennzahlen wie Transaktionszahlen oder Volumen können durch automatisierte Aktivitäten verzerrt werden. Der TVL hingegen erfordert reales Kapital, das in Smart Contracts gebunden wird, und gilt daher als deutlich aussagekräftiger. Ein hoher oder steigender TVL signalisiert echte Nachfrage nach der Infrastruktur.
Aktuell nähert sich der auf Ethereum gebundene Kapitalwert der gesamten Marktkapitalisierung des Netzwerks an. Historisch betrachtet war dieses Verhältnis mehrfach ein Hinweis darauf, dass der Markt den Wert von Ethereum eher zu niedrig ansetzt. Phasen, in denen der TVL im Verhältnis zur Bewertung sehr hoch lag, gingen in der Vergangenheit häufig einer stärkeren Kursbewegung voraus.
Fundamentale Entwicklung bleibt stark
Neben dem TVL sprechen weitere Indikatoren für eine solide Ausgangslage. Der Anteil der im Staking gebundenen Ether hat ein neues Rekordniveau erreicht, während die Bestände auf zentralen Börsen weiter sinken. Das verringert das kurzfristig verfügbare Angebot und deutet darauf hin, dass immer mehr Investoren ETH langfristig im Netzwerk binden.
Gleichzeitig zeigt sich, dass Ethereum selbst bei hoher Auslastung Transaktionskosten im niedrigen Cent-Bereich ermöglicht. Das ist ein Niveau, das vor einigen Jahren noch als unrealistisch galt. Technische Verbesserungen und die wachsende Bedeutung von Layer-2-Lösungen haben das Netzwerk deutlich effizienter gemacht.
Auch strukturell ist Ethereum in mehreren Zukunftsfeldern führend. Im Stablecoin-Sektor, der zunehmend für Zahlungsabwicklungen und On-Chain-Geschäftsmodelle genutzt wird, dominiert Ethereum weiterhin. Gleiches gilt für den Bereich der Tokenisierung realer Vermögenswerte, der von vielen Institutionen als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte im Kryptosektor betrachtet wird.
Diese Kombination aus hoher Nutzung, sinkendem Umlaufangebot und wachsender Bedeutung in mehreren Kernbereichen legt nahe, dass der aktuelle Kurs die fundamentale Entwicklung bislang nur unzureichend widerspiegelt. Viele Analysten gehen daher davon aus, dass Ethereum mittel- bis langfristig das Potenzial hat, diese Diskrepanz in Form einer stärkeren Aufwärtsbewegung aufzulösen. Dabei werden immer wieder Kursziele in fünfstelliger Höhe für Ethereum genannt.
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