Bitcoin News: Gold & Silber explodieren – warum BTC nicht?
Gold dominiert das Geschehen im Jahr 2025 wie kaum ein anderes Asset. Mit einem Plus von über 70 Prozent seit Jahresbeginn markierte das Edelmetall zuletzt neue Allzeithochs und befindet sich klar in einem bullischen Trend. Das Momentum ist ausgeprägt, die Nachfrage breit abgestützt.
Auch Silber zieht spürbar nach. Innerhalb eines Monats legte der Preis um mehr als 40 Prozent zu, auf Jahressicht summiert sich die Rendite sogar auf über 140 Prozent.
Auffällig ist der Kontrast zu Bitcoin. So notiert die Kryptowährung 2025 bislang rund fünf Prozent im Minus und zeigt eine negative Performance.
Ungewöhnlicherweise werten Silber und Gold gegen Bitcoin auf. Doch was steckt dahinter?
Bitcoin bleibt zurück – Gold und Silber profitieren
Ein spannendes Bild zeigen die Analysten von CryptoQuant. Während Gold und Silber in den vergangenen Monaten von geopolitischen Risiken, geldpolitischer Unsicherheit und sinkenden Realzinsen profitieren konnten, verharrt Bitcoin in einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung. Diese Divergenz ist aus On-Chain-Perspektive kein Zufall, sondern Ausdruck unterschiedlicher Kapitalströme.
CryptoQuant verweist darauf, dass Bitcoin weiterhin primär als risikobehaftetes Asset wahrgenommen wird. In klassischen Risk-off-Phasen fließt Kapital zunächst in etablierte sichere Häfen wie Edelmetalle oder Staatsanleihen. Bitcoin folgt oft erst verzögert – wenn überhaupt. Entsprechend zeigt die Kennzahl der „apparent demand“, dass die effektive Nachfrage zuletzt negativ war. Neue Käufer treten also nicht in ausreichendem Maß in den Markt ein, obwohl das Preisniveau hoch bleibt.

Zusätzlich belastet das Verhalten kurzfristiger Marktteilnehmer. Der Short-Term-Holder-SOPR liegt häufig unter der Marke von eins. Das signalisiert, dass viele kurzfristige Investoren mit Verlust oder bestenfalls auf Einstand verkaufen. Dadurch entsteht bei Erholungen sofortiger Verkaufsdruck, der Aufwärtsbewegungen begrenzt.

Solange Gold und Silber den Status als bevorzugte Wertspeicher und Safe-Haven behalten und Bitcoins interne Nachfrage schwach bleibt, sieht CryptoQuant das Aufwärtspotenzial klar gedeckelt. Erst eine nachhaltige Verbesserung der Nachfragekennzahlen würde diese Einschätzung verändern.
Dennoch ordnet der Analyst Fred Krueger diese Marktbewegungen klar langfristig ein. Der zeitweise höhere Marktwert von Bitcoin gegenüber Silber und das anschließende Überholen von Apple durch Silber werden nicht als kurzfristige Signalwirkung verstanden, sondern als Hinweis auf strukturelle Verschiebungen. Krueger argumentiert, dass solche Vergleiche die Skalierbarkeit monetärer Narrative verdeutlichen. Bitcoin befinde sich trotz aktueller Schwäche noch am Anfang seiner monetären Reifephase.
Die derzeitige Underperformance gegenüber Edelmetallen ändere nichts am langfristigen Potenzial. Vielmehr zeige sie, dass Bitcoin noch nicht als globaler Wertspeicher voll eingepreist ist, während Gold und Silber diesen Status bereits innehaben.
Ist Bitcoin am Ende? Peter Schiff sieht (wieder) Ende
Doch natürlich lockt die relative Schwäche auch direkt Kritik an. Die erneute bärische Einschätzung von Peter Schiff überrascht kaum. Seit Jahren äußert er sich konsequent kritisch zu Bitcoin und erklärt jede Schwächephase zum endgültigen Scheitern. Auffällig ist jedoch, dass diese Haltung historisch selten mit der tatsächlichen Marktentwicklung übereinstimmte. Auch frühere starke Korrekturen interpretierte Schiff als „Ende des Bitcoin-Narrativs“, bevor neue Allzeithochs folgten. Seine aktuelle Aussage reiht sich damit nahtlos in ein bekanntes Muster ein.
Der Bitcoin-Analyst Eli Nagar ordnet die aktuelle Kritik von Peter Schiff mit einem historischen Verweis ein. Er erinnert daran, dass Bitcoin bereits 2018 nach dem damaligen Bärenmarkt von Schiff für „tot“ erklärt wurde.
Rückblickend erwies sich diese Phase jedoch als langfristige Bodenbildung vor einem neuen Zyklus.
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