Bernstein Analysten glauben an ein Ende des Bärenmarktes und prophezeien eine Trendumkehr

Nach dem Kursschock vom Wochenende, gelang es BTC sich gestern zu stabilisieren und ein wenig zu erholen. Bitcoin stieg um 3% auf $78.732 und liegt damit „nur“ noch 11% unter dem Kurs der Vorwoche. Doch das dürfte noch nicht das Ende der Kursspirale nach unten sein.
Bodenbildung bei 60k
Glaubt man den Analysten von Bernstein, die zu den Besten ihres Fachs zählen, dann wird BTC im Laufe des Jahres noch weiter an Wert verlieren. Sie rechnen mit einer Bodenbildung rund um einen Kurs von $60.000.

Doch ab diesem Tiefpunkt sollte es wieder deutlich nach oben gehen. Dann wird sich laut Bernstein der Bärenmarkt umkehren. All dies soll laut ihrer Ansicht noch im ersten Halbjahr 2026 geschehen.
Erst wenn das institutionelle Kapital wieder fließt und sich die US-Politik beruhigt hat, könnte der nächste Bitcoin-Zyklus starten und die Investoren wieder verstärkt Bitcoin kaufen. Dieser wird allerdings zu den folgenreichsten gehören, prognostiziert Bernstein.
Die Goldkäufe der Notenbanken sind mitverantwortlich für die Schwäche
Die Analysten weisen darauf hin, dass die aktuelle Schwäche auf die Underperformance von Bitcoin gegenüber Gold zurückzuführen sei. So betrage die Marktkapitalisierung von Bitcoin nur noch 4% jener von Gold. Verantwortlich dafür wären die massiven Goldkäufe der Zentralbanken gewesen. Hier waren jene von China und Indien führend und hätten die Goldakkumulation beschleunigt.

Allerdings könne Bitcoin in den letzten beiden Jahren auf ein starkes Wachstum seiner Spot-ETFs verweisen. Daher unterscheide sich der letzte Zyklus deutlich von den vorangegangenen, die hauptsächlich durch den Einzelhandel dominiert waren.
Starkes Comeback 2026?
Die US-Regierung werde voraussichtlich weiterhin aktiv agieren und mit ihren Maßnahmen die Kryptobranche stützen. Die Abflüsse aus den ETFs seien vergleichsweise gering, die Digital Asset Treasury Unternehmen würden weiterhin Bitcoin kaufen. Bitcoin-Miner würden ihre Einnahmen diversifizieren. All dies stärke das Fundament von Bitcoin.
Bernstein schätzt die aktuelle Schwächephase daher als Marktkorrektur ein und erwartet ein Ende des Kryptowinters. Danach werde ein neuer Bitcoin Zyklus starten, dessen Auswirkungen alle bisherigen übertreffen könnten.