Mega-Crash bei Strategy: Milliardenverlust durch Bitcoin-Talfahrt!

Der einst gefeierte Bitcoin-Champion Strategy hat die Finanzwelt mit seinem jüngsten Quartalsbericht in Atem gehalten. Für das vierte Quartal 2025 meldete die Firma einen unfassbaren operativen Verlust von $17,4 Milliarden, der fast ausschließlich aus den Bitcoin-Beständen resultierte.
Da der BTC-Preis im Berichtszeitraum unter dem durchschnittlichen Kaufkurs lag, mussten massive Wertberichtigungen vorgenommen werden. Allein dieser nicht realisierte Verlust schlägt jetzt mit Milliarden zu Buche und lässt die Bilanz in tiefroten Zahlen erscheinen.
Der Bitcoin-Preis fiel in diesem Umfeld zeitweise stark und riss die Aktie von Strategy noch weiter nach unten – der Kurs sackte teils über 17 % ab und markierte damit einen heftigen Rückschlag für Aktionäre und Fans der BTC-Fokussierung.
Strategie unter Druck: Kaufen oder Halten?
Dabei setzt Strategy weiterhin auf eine konsequente Akkumulation von Bitcoin. Trotz der Buchverluste wurde Kapital von den Märkten aufgenommen und ein Teil davon in neue BTC-Zukäufe gesteckt. Die Vision der Firmenführung: langfristig von einer Erholung oder einem künftigen Boom profitieren.
Doch die aktuelle Lage bringt die umstrittene Strategie auf den Prüfstand. Viele Marktteilnehmer fragen sich nun, ob es nicht klüger wäre, Gewinne zu realisieren – anstatt blind weiter Bitcoin zu kaufen.

Die Bilanzsumme an Bitcoin beträgt weiterhin Hunderte von Tausenden Coins. Doch der durchschnittliche Einkaufspreis von über $76.000 pro BTC liegt deutlich über dem aktuellen Marktpreis, was die massiven Papierverluste erklärt.
Aktie taumelt, Zukunft ungewiss
Strategys Aktienkurs hat die eingetretenen Verluste bereits gespiegelt: Er handelt wieder auf Niveaus, die zuletzt vor Monaten gesehen wurden; zeitweise war der Kurs um rund 80 % vom Allzeithoch entfernt.
Trotzdem bleibt das Unternehmen nicht ohne Feuerkraft: Durch frische Kapitalaufnahmen konnte eine Reserve aufgebaut werden, die Dividenden und Schulden in den kommenden Jahren abdecken soll. Doch ob diese Deckung ausreicht, wenn Bitcoin weiter schwächelt, bleibt offen. Das Engagement in BTC verleiht Strategy weiterhin extreme Volatilität – für Anleger ist der Titel deshalb ein Hochrisiko-Investment.
Das Drama um die Quartalszahlen wirft ein grelles Licht auf die Risiken, die eine auf Bitcoin ausgerichtete Bilanzstrategie mit sich bringt – und zeigt, wie schnell selbst große Player in der Krypto-Szene ins Wanken geraten können.