Robert Kiyosaki: Kauft der Crashprophet wirklich Bitcoin?
Robert Kiyosaki, der Bestseller-Autor von „Rich Dad Poor Dad“, steht im Februar 2026 unter heftigem Beschuss der Krypto-Community. Grund dafür sind massive Widersprüche in seinen öffentlichen Aussagen über den Erwerb von Bitcoin, die Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit als Investor schüren.
Der 6.000-Dollar-Widerspruch
In einem Post vom 6. Februar 2026 behauptete Kiyosaki überraschend, er habe aufgehört, Bitcoin bei einem Kurs von 6.000 USD zu kaufen. Diese Aussage löste sofortige Empörung aus, da er über Jahre hinweg das Gegenteil propagiert hatte.
Noch im Juli 2025 verkündete er auf X, einen weiteren Bitcoin erworben zu haben – zu einem Zeitpunkt, als der Kurs bei etwa 110.000 USD lag. Auch Anfang 2026 betonte er mehrfach, er kaufe Bitcoin kontinuierlich nach, völlig ungeachtet des Preises.
Community wirft Kiyosaki Lügen vor
Marktbeobachter wie Mark McGrath reagierten scharf auf die jüngsten Aussagen und veröffentlichten Zusammenstellungen von Kiyosakis widersprüchlichen Tweets. Kritiker werfen dem 78-Jährigen vor, seine Strategie je nach Marktlage umzudichten, um sein Image als „Visionär“ zu schützen.
In seiner Verteidigung erklärte Kiyosaki lediglich, dass sein Fokus auf dem langfristigen Wert liege und er bereit sei, massiv nachzukaufen, sollte der Kurs jemals wieder auf 6.000 USD fallen. Viele Nutzer werteten dies jedoch als schwache Ausrede für seine vorangegangenen Behauptungen.
Trotz der Kontroversen bleibt Kiyosaki bei seinen drastischen Prognosen. Er sieht Bitcoin weiterhin als Schutz gegen den Verfall des US-Dollars und hält an seinem langfristigen Kursziel von 250.000 USD für das Jahr 2026 fest.
Für viele Anleger dient der Fall Kiyosaki nun als warnendes Beispiel dafür, dass man den Ratschlägen prominenter „Gurus“ nicht blind folgen sollte. Während seine Bücher finanzielle Bildung vermitteln, scheinen seine Echtzeit-Investment-Updates eher der Selbstinszenierung zu dienen.