US-Stablecoin-Gesetz bringt Kreditkarten-Anbieter in Bedrängnis

Stablecoin
Der Beschluss hat erste dramatische Auswirkungen auf die Aktienmärkte
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Vor wenigen Tagen hat der US-Senat ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins beschlossen. Dieses gilt als großer Erfolg der Kryptobranche, weil es diese stärkt. Welche Auswirkungen dieser Beschluss hat, zeigte sich sofort.

Herbe Kursverluste von Visa und Mastercard

So mussten in den vergangenen Tagen die Aktien der großen Kreditkarten-Anbieter herbe Verluste einstecken. Der sogenannte „Genius Act“ dürfte der Stablecoin-Branche Aufwind bescheren, immerhin verpflichtet das Gesetz die Emittenten zur Absicherung durch Bargeld und US-Staatsanleihen.

Doch noch dominieren die Kreditkarten-Anbieter den internationalen Zahlungsverkehr. Sie gelten als die großen Verlierer dieses Gesetzes, entsprechend schnell reagierten die Aktienmärkte und schickten die Kurse nach unten.

Dies geschah, obwohl das US-Repräsentantenhaus dem Gesetzesvorschlag noch nicht zugestimmt hat, doch die Zustimmung gilt als Formsache. Doch Experten sehen in dem Kursrückgang lediglich eine erste Reaktion auf die Stärkung von Stablecoins in den USA. Sie rechnen damit, dass sich Unternehmen wie Visa oder Mastercard auf dem regulierten Markt der Stablecoins ebenfalls positionieren werden.

Drängen jetzt neue Stablecoins auf den Markt?

Jetzt liegt es an der Kryptobranche, jene Chance zu nutzen, die ihnen die US-Regierung eröffnet hat. Die 100-prozentige Deckung der Coins schafft noch mehr Vertrauen und gibt den Stablecoins die Chance, ihre großen Vorteile wie die hohe Transaktionsgeschwindigkeit noch stärker auszuspielen.

Das könnte in diesem Marktsegment einen neuen Bullrun Crypto auslösen. Angesichts der regulatorischen Sicherheit kann man also zahlreiche neue Icos erwarten, die sich hier positionieren möchten. Das gäbe Token wie Snorter die Chance, ihr Können beim Aufspüren finanziell interessanter Coins unter Beweis zu stellen.

Die Kreditkartenbranche reagiert

Mastercard hat jedenfalls bereits reagiert und eine neue Kooperation zur Integration von Stablecoins angekündigt. Damit möchte man sein Engagement in diesem Marktsegment erweitern. Gemeinsam mit anderen Unternehmen sucht Mastercard eine Strategie für digitale Vermögenswerte.

Schon jetzt unterstützt man im eigenen Netzwerk USDC, neu hinzukommen sollen PYUSD von PayPal und der Stablecoin von Fisery. Die Kunden sollen ihre Stablecoin-Guthaben für Transaktionen bei mehr als 150 Millionen Händlern weltweit nutzen können. Dazu hat man entsprechende Verträge mit bekannten Größen der Branche, wie Coinbase, Bybit, Binance und Kraken geschlossen.

Die Kreditkarten-Anbieter müssen jetzt reagieren, schließlich sollen auch Größen wie Amazon und Walmart an eigenen Stablecoins arbeiten. Dies geschieht als Reaktion auf die anhaltenden Streitigkeiten über die Höhe der Transaktionsgebühren.

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