Krypto News: Pump.fun-Gründer meldet sich mit diesem Vorschlag zurück
2024 erlebte Pump.fun einen regelrechten Hype, große Aufmerksamkeit, starkes Wachstum und hohe Erwartungen. 2025 folgte eine spürbare Konsolidierung: Die mediale Präsenz ging zurück. Zuletzt ist der Hype deutlich abgeklungen, teils wegen Kritik, dass versprochene Features oder Ergebnisse nicht in der erwarteten Form geliefert wurden. Auch der Gründer trat in letzter Zeit zurückhaltender auf. Doch jetzt meldet sich Alon mit einem Vorschlag zurück.
Pump.fun plant radikalen Kurswechsel
Nach Monaten der Konsolidierung meldet sich der Pump.fun-Gründer Alon mit einem weitreichenden Vorschlag zurück, der die ökonomischen Anreize der Plattform grundlegend neu ordnen soll. Im Zentrum steht eine kritische Neubewertung der sogenannten Creator Fees, die mit „Dynamic Fees V1“ eingeführt wurden. Ursprünglich sollten sie hochwertige Projekt-Token fördern und Teams motivieren, ihre Coins aktiv zu entwickeln und zu vermarkten. Kurzfristig funktionierte das auch: Die Zahl der Launches explodierte, das Streaming-Narrativ sorgte 2025 für Rekordaktivität und verdoppelte zeitweise das Volumen auf der Bonding Curve.
Doch der Erfolg hatte Schattenseiten. Laut Alon erwiesen sich die Creator Fees zwar als sinnvolles Instrument für ernsthafte Projekte mit klaren Teams, verfehlten aber ihr Ziel im Memecoin-Bereich. Statt risikoreichem Trading wurde vor allem die risikoarme Coin-Erstellung belohnt. Das verzerrte die Anreize. Genau hier sieht der Gründer eine Gefahr, denn Trader seien das „Lebenselixier“ der Plattform: Sie sorgen für Liquidität, Volumen und echte Marktfindung.
Ein weiteres Problem: die schwache Nutzbarkeit der Creator Fees. Theoretisch könnten diese Gebühren genutzt werden, um bekannte Persönlichkeiten oder relevante Akteure in ein Narrativ einzubinden und so den Wert eines Projekts zu steigern. In der Praxis sei die User Experience aber zu kompliziert, oft müsse man Coins „CTOen“ oder Dritten vertrauen, dass sie Zusagen einhalten. Das untergräbt den eigentlichen Zweck des Mechanismus.
Pump.fun: Das soll sich ändern
Alons Fazit fällt differenziert aus. Für hochwertige Projekt-Token bleiben Creator Fees ein wichtiges Werkzeug, vermutlich in angepasster Form und kombiniert mit weiteren Protokoll-Änderungen. Für viele andere Tokens seien sie jedoch überflüssig und hätten den Wettbewerb verzerrt. Künftig will Pump.fun stärker marktbasiert vorgehen: Trader sollen entscheiden, ob ein Narrativ Creator Fees verdient und wie diese eingesetzt werden.
Konkrete Details bleibt Alon noch schuldig, kündigt aber „große Veränderungen“ an. Klar ist: Für 2026 stellt sich Pump.fun auf eine neue Phase ein, in der nicht mehr die Masse an Launches, sondern wieder der Handel und echte Marktaktivität im Mittelpunkt stehen sollen.
Pump.fun Volumen deutlich eingebrochen
Passend zu dieser heute angestoßenen Debatte zeigt auch ein Blick auf die Zahlen eine klare Abkühlung.
Während Pump.fun im September 2025 noch rund 1 Milliarde US-Dollar wöchentliches Handelsvolumen verzeichnete, liegt dieser Wert zuletzt nur noch bei etwa 500 Millionen US-Dollar. Das unterstreicht den spürbaren Rückgang der Aktivität auf der Plattform. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des Hypes Anfang 2025 lag das Weekly Volume zeitweise sogar bei über 3 Milliarden US-Dollar.

Trotz des zuletzt rückläufigen Volumens sieht der Krypto-Trader Matter weiterhin ein starkes Chance-Risiko-Verhältnis beim nativen PUMP Token. Sein zentrales Argument: Pump.fun generiert hochgerechnet rund 600 Millionen US-Dollar Jahresumsatz und wird dennoch unter der ursprünglichen ICO-Bewertung gehandelt. Dies sei für ihn eine klare Fehlbewertung. Während viele Krypto-Projekte kaum echte Einnahmen haben, verfügt Pump.fun über stetige, wiederkehrende Cashflows aus Gebühren. Zudem hat sich die Plattform faktisch ein Monopol bei Memecoin-Launches auf Solana aufgebaut: simples Produkt, enorme Nutzung, konstante Einnahmen.
Ein weiterer Hebel ist Solana selbst. Mehr Liquidität, mehr Nutzer und mehr Spekulation bedeuten automatisch mehr Volumen für Pump.fun. Zusätzlich hält das Projekt eine große SOL-Reserve, wodurch steigende SOL-Kurse direkt die Bilanz stärken.
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