Strategy sichert seine Zahlungsverpflichtungen mit Dollar-Reserve

Wie wandle ich Schulden in Vermögen um? Mit dieser Frage beschäftigt sich Strategy schon seit Jahren und hat dazu ein neues Geschäftsmodell entwickelt. Damit bricht das Unternehmen von Michael Saylor jetzt vorläufig. Der Erlös aus einer neuen Anleihe wurde nicht dazu verwendet, um Bitcoin nachzukaufen, sondern um eine Reserve in US-Dollar anzulegen.
Erlös fließt in US-Dollar
Damit möchte Strategy seine kommenden Zahlungsverpflichtungen für die nächsten zwei Jahre bedienen. So will man offenbar den Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen, die finanzielle Schwierigkeiten befürchtet hatten.
Immerhin musste der Strategy-CEO Phong Le zuletzt einräumen, dass das bis dahin Undenkbare geschehen könnte. Sollte es die Situation erfordern, dann würde Strategy auch Bitcoin verkaufen, räumte er ein.
Investoren wurden nervös
Schließlich musste Bitcoin in den vergangenen Wochen enorme Kursverluste hinnehmen, der Bullrun Crypto hatte sich ins Gegenteil verkehrt. Ein Drittel des Höchststandes schmolz dahin. Das machte zahlreiche Investoren von Strategy nervös, obwohl der durchschnittliche Einkaufswert der rund 650.000 Bitcoin des Unternehmens bei $74.433 Dollar liegt.

Doch mittlerweile hat sich der Kurs von Bitcoin wieder erholt. Trotz eines kurzfristigen Rücksetzers am Wochenende, bei dem BTC wieder unter die $90.000-Marke sank, steht Bitcoin aktuell abermals bei $91.573.
Eine Abwärtsspirale drohte zu entstehen
Als einer der großen Bitcoin-Besitzer hätte ein Verkauf der hauseigenen BTC die Gefahr eines Kursrutsches heraufbeschworen. Dieser ist nun vorläufig gebannt. Die $1,4 Milliarden, die Strategy aus der neuen Anleihe eingenommen hat, wanderten jetzt in eine Dollar-Reserve. Darauf möchte Strategy seine finanziellen Verpflichtungen für die nächsten zwei Jahre bedienen.

Trotzdem liegt der Aktienkurs von Strategy unter dem Wert, den seine Bitcoin darstellt. Das Wertpapier musste seit dem Sommer einen ähnlichen Absturz hinnehmen wie BTC selbst. Bei Strategy hat man offenbar die Gefahr einer Abwärtsspirale erkannt und arbeitet jetzt aktiv dagegen. Ob die Maßnahme Erfolg hat, wird sich auch Mitte dieser Woche zeigen.
Dann gibt die Fed bekannt, ob sie, wie erwartet, die US-Leitzinsen neuerlich senkt. Das könnte den Druck auf Bitcoin und Strategy etwas verringern.
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