Matt Hougan warnt: Krypto braucht den Clarity Act

Der CIO von Bitwise sieht die Gefahr eines Scheiterns des für die Kryptobranche wichtigen Clarity-Acts. Er verweist auf den Prognosemarkt, der die Chancen mit 50/50 beurteilt.
Mit dem Clarity-Act wollte der US-Kongress eigentlich die Kryptobranche stärken. Doch der vorerst abgesagte Beschluss wirft die Frage auf, ob das Gesetz angesichts massiver Widerstände überhaupt noch zustande kommen wird.
Wird Druck durch den Markt nötig?
Sollte der Beschluss tatsächlich scheitern, würden Bitcoin und Co. nichts anderes übrig bleiben, als ein neues Gesetz über den Markt zu erzwingen. Beispiele dafür gäbe es bereits. Die Unternehmen Airbnb und Uber wurden so wichtig und dominant, dass der Gesetzgeber unter Druck geriet und Regeln erlassen musste.
50/50 Chance für den Beschluss
Die Aussichten für den Beschluss des Clarity-Acts sind jedenfalls deutlich gesunken. Polymarket weist diese aktuell nur noch mit 50% aus, vor ein paar Wochen stand der Wert noch bei 80%. Doch im Kampf um zukünftige Ertragsaussichten prallen die Vorstellungen der Kryptobranche mit jenen der Bankenbranche aufeinander.

Krypto sucht einen gesetzlichen Rahmen, der Innovationen und Entwicklung ermöglicht. Die Banken möchten hingegen die lästige Konkurrenz loswerden, die droht, ihre Kapitaleinlagen zu beschneiden.
Nur noch 3 Jahre Zeit?
Matt Hougan sieht die Gefahr, dass zukünftige Regierungen eine Kehrtwende hinlegen könnten, wenn der Clarity-Act nicht Gesetz wird. Zudem sei das Gesetz wichtig, um eine kryptofreundliche Regulierung in den USA zu verankern.
Die Alternative dazu wäre deutlich mühsamer. Kryptowährungen müssten dem Beispiel von anderen Branchen folgen, die sich unverzichtbar gemacht hatten. Damit entstand Druck auf die Gesetzgebung, einen Rahmen zu schaffen. Doch dafür drängt die Zeit.

Schließlich dauert die Amtszeit des Krypto-Präsidenten Donald Trump nur noch drei Jahre. In seiner Analyse entwirft Hougan zwei verschiedene Szenarien.
Entweder verabschiedet der Kongress eine praktikable Version des Clarity-Acts und die Kurse steigen im Zuge eines Bullrun Crypto stark an. Bei einem Scheitern des Clarity Acts würde sich der Markt hingegen in eine abwartende Position zurückziehen. Dann wären Kursanstiege nur noch von konkreten Erfolgen abhängig.
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