Clarity Act Verzögerung: Große Chance für die Kryptobranche?

Besser kein Gesetz als so eines. Unter diesem Motto stand die massive Kritik von Coinbase-CEO Brian Armstrong am letzten Entwurf des Clarity Acts. Die US-Politik war ganz offensichtlich unter dem Druck der Bankenlobby in die Knie gegangen und wollte mit dem Gesetz massive Einschränkungen für die Kryptobranche durchsetzen.
Michaël van de Poppe sieht Vorteile
Doch der Widerstand von Coinbase und anderen führte zu einem Stopp beim Beschluss. Das gibt jetzt der Branche die Chance, ihre Bedenken klar zu äußern und mit hieb- und stichfesten Argumenten zu untermauern.
Das sieht auch Michaël van de Poppeso. Der CIO & Founder CIO & Founder of MN Fund, MN Capital, und MN Marketing sieht Vorteile in dem verschobenen Gesetz. Der glaubt, dass ein Beschluss dem Kryptomarkt erheblichen Schaden zugefügt hätte. Mit der Verschiebung könnten jetzt die Problemstellen geglättet werden.
Bremsklotz statt Unterstützung
Derer gibt es im Clarity Act viele. Sie befürchtete Brian Armstrong ein Verbot von tokenisierten Aktien ebenso wie den behördlichen Zugriff auf Nutzerdaten und Beschränkungen für Stablecoin-Produkte. Diese Umsetzung würde keinen neuen Bullrun Crypto auslösen, ganz im Gegenteil.

Van de Poppe zieht in seiner Analyse des amerikanischen Gesetzwerdungsprozesses Parallelen zur MiCA-Verordnung der Europäischen Union. Auch diese hätte einen Prozess durchlaufen, in dessen schrittweisem Verlauf die einzelnen Bestimmungen verfeinert wurden, bevor die Rahmenbedingungen tatsächlich akzeptabel waren.
Wer gewinnt den Machtkampf?
Die US-Politik habe jetzt Gelegenheit, die Bedenken der Kryptobranche zu hören und deren Argumente abzuwägen. Mittlerweile hat auch Brian Armstrong von Coinbase bestätigt, dass die Gespräche über die gesetzliche Ausgestaltung der zukünftigen Krypto-Regeln in den USA fortgesetzt werden. Diese seien schon bisher konstruktiv verlaufen.
Allerdings zeigt der Konflikt deutlich, dass die traditionelle Finanzbranche, die Gefahren, die von Krypto-Innovationen für ihr Geschäftsmodell ausgehen könnten, erkannt hat. Sie versucht daher offenbar im Hintergrund den Aufstieg der Kryptobranche einzubremsen.
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