Mastercard stellt klar: Kryptowährungen sind ein Zahlungsmittel
Mit dem sogenannten Gemini-Act haben die USA Stablecoins umfassend reguliert und mitten in der Finanzwelt platziert. Nicht nur Experten, sondern auch die Kreditkartenanbieter wurden durch diesen Schritt aufgeschreckt.
Stablecoin-Zahlungen kommen
Als erster Anbieter reagierte Mastercard. Der Kreditkarten-Riese kündigte an, Stablecoins in seine Zahlungssysteme integrieren zu wollen. Jetzt stellte Christian Rau, Leiter der Krypto-Abteilung für Europa bei Mastercard, klar, wie dies ablaufen soll.

Mastercard sieht laut seiner Aussage in Stablecoins keine Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell, sondern ein Werkzeug. Dieses soll als Ergänzung in das Portfolio von Mastercard integriert werden.
Interoperabilität statt eigener Blockchain
Dabei legt der Kreditkartenanbieter großen Wert auf Interoperabilität. Sollte diese jedoch nicht gewährleistet sein, kann sich Mastercard auch vorstellen, eine eigene Blockchain ins Leben zu rufen. Kryptowährungen sollen jedenfalls eine weitere Ebene der bestehenden globalen Zahlungsinfrastruktur von Mastercard werden, so Rau.
Dieser Zugang kommt nicht überraschend, schließlich sind Bitcoin und andere Kryptowährungen massiv in den Finanzmainstream vorgedrungen. Stablecoins gelten als gute Möglichkeit, die verkrustete Zahlungsinfrastruktur internationaler Überweisungen aufzubrechen und so nicht nur die Geschwindigkeit zu erhöhen, sondern vor allem die Kosten massiv zu senken.
Ergänzung statt Verdrängung
Mastercard möchte auch in Zukunft sichere Zahlungen ermöglichen, Stablecoins passen genau in dieses Geschäftsmodell. Zwar können sie laut Ansicht von Mastercard bestehende Netzwerke ergänzen, jedoch nicht ersetzen.

Das Unternehmen hat daher bereits Partnerschaften mit Anbietern wie MoonPay, Bitget und MetaMask beschlossen, um Krypto-Zahlungen zu ermöglichen. Schon jetzt hat Mastercard Karten in seinem Portfolio, die mit Krypto-Konten verknüpft sind. Stablecoins betrachtet Mastercard als Abwicklungstechnologie für Zahlungen.
Eine eigene Blockchain sei derzeit zwar nicht in Planung, könne aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Die erweiterte Partnerschaft mit Circle ermögliche zudem die Abwicklung von Zahlungen in USDC und EURC in Osteuropa, betonte der Mastercard-Manager.
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