IBM warnt Krypto-Anleger: Quantencomputer kommt näher

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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Der jüngste Coldcard-Sicherheitsvorfall entwickelt sich zu einem der schwersten Angriffe auf Bitcoin-Hardware-Wallets. Nach aktualisierten On-Chain-Auswertungen wurden in mehreren Angriffswellen rund 1.367 Bitcoin aus Tausenden Adressen abgezogen. Beim aktuellen Bitcoin-Kurs entspricht dies einem Schaden von fast 90 Millionen US-Dollar.

Betroffen waren Wallets, deren Seed-Phrasen mit bestimmten Coldcard-Firmware-Versionen erzeugt wurden. Ein Fehler sorgte dafür, dass die Geräte nicht die vorgesehene sichere Hardware-Zufallsquelle verwendeten. Statt vollständig zufälliger Werte flossen teilweise vorhersehbare Informationen wie Chip-Seriennummern und interne Zeitregister in die Schlüsselgenerierung ein. Dadurch sank die sogenannte Entropie erheblich: Die mögliche Anzahl der Seed-Kombinationen wurde so stark reduziert, dass Angreifer potenzielle private Schlüssel systematisch berechnen und anschließend mit öffentlich sichtbaren Bitcoin-Adressen vergleichen konnten. Ein physischer Zugriff auf die Wallet war dafür offenbar nicht notwendig.

Während Coldcard-Nutzer noch die Folgen dieses Fehlers verarbeiten, könnte bereits die nächste Bedrohung auf Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt warten.

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IBM warnt vor dem „Q-Day“: Können Quantencomputer Bitcoin-Wallets knacken?

IBM-Manager Scott Crowder warnt davor, dass leistungsfähige Quantencomputer bereits zu Beginn der 2030er-Jahre stark genug sein könnten, um die Kryptografie heutiger Krypto-Wallets anzugreifen. Gemeint ist damit nicht, dass Quantencomputer plötzlich die Bitcoin-Blockchain verändern oder beliebig neue Coins erzeugen könnten. Die zentrale Gefahr betrifft vielmehr die digitalen Signaturen, mit denen Besitzer nachweisen, dass sie Bitcoin ausgeben dürfen.

Bitcoin verwendet für seine Signaturen elliptische Kurvenkryptografie. Die Sicherheit dieses Verfahrens beruht darauf, dass klassische Computer aus einem öffentlichen Schlüssel praktisch nicht den dazugehörigen privaten Schlüssel berechnen können. Selbst mit enormer Rechenleistung würde dieser Vorgang nach heutigem Stand viel zu lange dauern. Ein ausreichend großer und fehlerkorrigierter Quantencomputer könnte diese mathematische Aufgabe jedoch mithilfe des sogenannten Shor-Algorithmus drastisch beschleunigen. Sobald der öffentliche Schlüssel einer Adresse bekannt ist, könnte ein Angreifer theoretisch den privaten Schlüssel rekonstruieren und die zugehörigen Bitcoin transferieren.

Besonders gefährdet wären ältere Wallets, deren öffentliche Schlüssel bereits dauerhaft auf der Blockchain sichtbar sind. Bei modernen Bitcoin-Adressen wird der öffentliche Schlüssel normalerweise erst offengelegt, wenn Coins ausgegeben werden. Während eine Transaktion auf ihre Bestätigung wartet, könnte ein extrem leistungsfähiger Quantencomputer jedoch versuchen, den privaten Schlüssel zu errechnen und eine konkurrierende Transaktion zu senden. Auch langfristig ruhende Bestände auf wiederverwendeten oder älteren Adresstypen könnten attraktive Ziele darstellen.

Die Bedrohung ist derzeit noch theoretisch. Heutige Quantencomputer verfügen weder über genügend stabile Qubits noch über die erforderliche Fehlerkorrektur, um Bitcoins Signaturverfahren praktisch zu brechen. Allerdings arbeiten IBM, Google und weitere Unternehmen an fehlertoleranten Systemen für das Ende dieses Jahrzehnts. Deshalb entwickeln Forscher bereits quantenresistente Signaturverfahren.

Die technische Lösung wäre ein Bitcoin-Upgrade auf Post-Quantum-Kryptografie. Schwieriger ist jedoch die Umsetzung: Millionen Nutzer müssten ihre Bestände rechtzeitig auf neue Adressen übertragen, Wallet-Anbieter müssten ihre Systeme aktualisieren und die Bitcoin-Community müsste sich auf gemeinsame Regeln einigen. Genau diese lange Migration macht die Warnung relevant. Der „Q-Day“ muss nicht unmittelbar bevorstehen – doch wartet Bitcoin zu lange, könnte ein technologischer Durchbruch plötzlich Milliardenwerte angreifbar machen.

Während Bitcoin neue Risiken drohen, zeigt Bitcoin Hyper relative Stärke

Die Warnung vor leistungsfähigen Quantencomputern verdeutlicht, dass sich auch Bitcoin technisch weiterentwickeln muss. Zwar handelt es sich dabei noch um ein langfristiges Bedrohungsszenario, doch bereits heute bestehen konkrete Herausforderungen: Das Bitcoin-Netzwerk ist vergleichsweise langsam, Transaktionen können teuer werden und komplexe Anwendungen lassen sich auf der klassischen Blockchain nur eingeschränkt umsetzen. Genau an diesem Punkt gewinnen Bitcoin-Layer-2-Lösungen an Bedeutung. Sie sollen die Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit einer schnelleren, flexibleren Infrastruktur verbinden.

Ein Projekt, das in diesem Bereich derzeit besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Während der breite Kryptomarkt weiterhin von Schwäche, Unsicherheit und fehlender Dynamik geprägt ist, zeigt der Presale eine auffällige relative Stärke. Trotz des anhaltenden Bärenmarktes wurden bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Dieses Finanzierungsvolumen deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin gezielt nach Projekten suchen, die einen konkreten technologischen Mehrwert versprechen.

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Bitcoin Hyper möchte dafür die Vorteile von Bitcoin und Solana miteinander kombinieren. Bitcoin bildet dabei die robuste und etablierte Basis, während eine an Solanas Architektur angelehnte Ausführungsschicht schnelle Transaktionen, niedrige Gebühren und moderne Anwendungen ermöglichen soll. Über eine Zero-Knowledge-Proof-Bridge sollen Bitcoin zwischen der Layer 1 und dem Layer-2-Netzwerk bewegt werden können. Die kryptografischen Nachweise sollen dabei Transaktionen verifizieren, ohne sämtliche zugrunde liegenden Informationen erneut direkt auf Bitcoin verarbeiten zu müssen.

Dadurch könnten künftig DeFi-Anwendungen, Token, Zahlungen und weitere Web3-Dienste auf einer Bitcoin-nahen Infrastruktur entstehen. Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper eine Staking-Funktion, über die Anleger aktuell eine variable Rendite von rund 36 Prozent APY erhalten können. Hier entsteht im Presale momentan bullisches Momentum. Während etablierte Kryptowährungen kaum Nachfrage anziehen, wächst das Kapital bei Bitcoin Hyper weiter.

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