Die EZB senkt zum vierten Mal die Zinsen

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Der neue Einlagezinssatz der Banken beträgt 3 Prozent
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So schnell es in den vergangenen Jahren mit den Leitzinsen bergauf ging, so schnell geht es jetzt wieder bergab. Die Europäische Zentralbank hat heute, Donnerstag, ihre Leitzinsen zum vierten Mal in diesem Jahr gesenkt.

Gebäude EZB

Doch damit hat die EZB maximal eine Verschärfung der bestehenden Wirtschaftsflaute verhindert, von einem Konjunkturaufschwung kann zumindest in Deutschland weiterhin keine Rede sein.

Zu wenig und zu langsam für die Wirtschaft

Hier blockieren hohe Energiekosten, eine überbordende Bürokratie und hohe Zinsen weiterhin eine wirtschaftliche Gesundung. Dazu kommt noch eine Regierung, deren Ablaufdatum feststeht. Sie wird keine neuen Reformen mehr auf den Weg bringen, die umfassend genug sind, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Die heute angekündigte Senkung der Zinsen in Höhe von 0,25 Prozent auf nunmehr 3 Prozent ist jedenfalls zu schwach, um schnell oder massiv zu wirken. Immerhin zeigt sich die Inflation in der Eurozone weiterhin hartnäckig. Zuletzt ist sie sogar wieder leicht angestiegen.

Damit lag sie zwar genau auf dem von der EZB angestrebten Ziel von 2 Prozent, doch die Währungshüter trauen dem Frieden nicht. In Deutschland liegen die Preissteigerungen bei 2,2 Prozent, für die nächsten Monate wird ein weiterer Anstieg erwartet.

Die zurückgekehrte Produktion verteuert die Preise

Die EZB setzt also weiterhin auf Vorsicht, denn auch die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) bleibt vorerst zu hoch. Hier zeigt sich, wie auch in anderen Bereichen, dass die sogenannte De-Globalisierung die Preise verteuert. Die Pandemie hat dazu geführt, dass zahlreiche Produktionen in die jeweiligen Heimatländer „zurückgeholt“ wurden, um Versorgungssicherheit herzustellen.

Doch diese Rückholaktion zeigt auch, warum die Globalisierung ein Erfolgsmodell ist. Produziert wird dort, wo die Kosten am günstigsten sind, jedes Land konzentriert sich auf jenen Bereich, in dem es am besten agieren kann. Diese Arbeitsteilung war lange Zeit ein wichtiger Baustein für den Wohlstand. Kehren Produktionen allerdings in ihre Heimatländer zurück, verteuert dies das Endprodukt und wirkt sich damit auf die Inflation aus.

Die Leitzinsen sinken jedoch weiterhin, das ist auch eine gute Nachricht für Kryptowährungen. Sie sollten in allen Bereichen profitieren. Das gilt für Bitcoin, Ethereum und Ripple ebenso wie für neue Coins am Beispiel von Pepe Unchained. Sie alle sollten von einem freundlicheren finanzpolitischen Umfeld profitieren.

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