Bitcoin und Gold: Konkurrenz oder gegenseitige Ergänzung?

Schon seit Jahren pflegt Bitcoin seinen Ruf als digitales Gold. Was zunächst mehr wie Wunschdenken aussah, wurde in den vergangenen Jahren Realität. Bitcoin hielt in die Portfolios dieser Welt Einzug und dient immer mehr der Wertsicherung und dem Schutz vor überbordender Inflation.
Vereint im Misstrauen gegenüber Fiatgeld
Der Vergleich kommt nicht von ungefähr. Angesichts enormer Krisen, sei es Pandemie, Energieknappheit oder Inflation, hielt Bitcoin allem stand und legte immer weiter an Wert zu. Alle Abgesänge auf die erste und größte Kryptowährung der Welt erwiesen sich als falsch. Bitcoin wurde vielmehr tatsächlich zum digitalen Gold.
Sowohl das Edelmetall als auch Bitcoin vereint schließlich ein wesentlicher Faktor. Die Anhänger beider Welten misstrauen dem staatlich kontrollierten Geld und dessen Entwertung. In Krisenzeiten schlägt daher die Stunde von Krisenwährungen. Gold zeigt dies bereits seit Jahrhunderten vor, Bitcoin folgt diesem Weg.
Knappe Verfügbarkeit treibt den Preis an
Der Wunsch nach langfristigen Wertspeichern hat Gold zur Krisenwährung gemacht. Dies gilt heute mehr denn je, denn auch Gold eilt, wie Bitcoin, von Rekord zu Rekord. Die begrenzten Ressourcen beider Assets führen in Krisenzeiten zwangsläufig zu Kurssteigerungen, schließlich trifft dann eine erhöhte Nachfrage auf eine geringe Neuproduktion.

Dieser deflationäre Charakter hat Investoren wie Privatanleger überzeugt. Dementsprechend dienen beide Assets auch der Diversifizierung. Doch während Gold sich seinen Status längst erarbeitet hat, muss Bitcoin erst noch beweisen, dass es langfristig als digitales Pendant dienen kann.
Erstaunliche Verankerung am Markt
Doch der Aufstieg und die Stabilität, nach nur 17 Jahren am Markt sind erstaunlich. Die umfangreiche Regulierung, die in den USA mit Beginn des Jahres ihren Anfang genommen hat, wird Bitcoin noch stärker im Finanzsystem etablieren. Das lässt darauf hoffen, dass Bitcoin tatsächlich zu einem digitalen Gold heranwächst.
Dann kann es einen weiteren Vorteil gegenüber Gold ausspielen. Dieses ist zwar grundsätzlich transportabel, aber aufgrund von Gewicht und Ausfuhrsperren wenig flexibel. Bitcoin kann Grenzen hingegen jederzeit überwinden. Das macht das digitale Gold weniger angreifbar.

Für Anleger stellt sich daher nicht die Frage, ob sie Gold oder Bitcoin kaufen sollten, sondern wie viel von beidem. Je ausgewogener ihre Anlagen sind, umso besser. Diese können in Krisenzeiten als Rettungsanker dienen und Turbulenzen an den Finanzmärkten abfedern.
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