Bitcoin Betrüger erleichtern Österreicher um 588.000 Euro

Bitcoin Hack
Die Erbschaft des 22-Jährigen ist weg
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Ein junger Mann aus der Oststeiermark (Österreich) saß Betrügern auf und verlor bei diversen Krypto-Investitionen 588.000 Euro. Das Geld stammte aus einer Erbschaft aus dem Jahr 2021. Danach begann der Mann in Kryptowährungen zu investieren.

Vom erfolgreichen Trader zum Opfer

Dabei hatte alles so gut begonnen. Nachdem er sein Erbe angetreten hatte, investierte der Österreicher immer mehr Geld in Kryptowährungen und freute sich über seinen finanziellen Erfolg.

Hack

Dies führte sogar dazu, dass er seinen Wohnsitz nach Dubai verlegte, um sich voll und ganz seinen Geschäften widmen zu können. Doch als er bei der Auszahlung von Gewinnen seinen Wiederherstellungscode weitergab, war sein Vermögen weg.

Der digitale Generalschlüssel zu seinem Wallet ermöglichte den Krypto-Betrügern den Zugriff auf die Coins. Das Opfer erstattete Anzeige und wandte sich an die Polizei, doch das Geld war bereits weg.

So lief der Betrug ab

Um seine Gewinne auszuzahlen, wandte sich der Österreicher an eine Handelsplattform. Dort traf er offenbar auf Betrüger. Es folgten mehrere Telefonate auf Englisch und weitere schriftliche Kommunikation.

Die Auszahlung von 20.000 Euro sollte unter Ausschaltung einer Kryptobörse im direkten Kontakt, durch den Tausch von Kryptowährungen erfolgen. Die Betrüger forderten den Mann auf, ihnen Screenshots und persönliche Daten zu übermitteln.

Der New Yorker Social-Engineering-Betrüger Daytwo stahl 4 Millionen US-Dollar von Coinbase-Nutzern, verspielte den Großteil im Online-Casino Roobet und hinterließ durch seine offene Prahlerei in sozialen Medien eine Spur für die Strafverfolgung.

Sie schickten ihm daraufhin einen Phishing Link, der zu einem angeblichen Support-Link führen sollte. Dort wurde er aufgefordert, seine Identität nachzuweisen. Doch der angebliche Know-Your-Customer-Prozess entpuppte sich als geplante Abzocke.

Schließlich forderten die Betrüger auch den Wiederherstellungscode der Krypto Wallet und erhielten so nach Übermittlung Zugriff auf das gesamte Krypto-Vermögen des Opfers. In Folge verschwanden so insgesamt 588.000 Euro, die sofort auf unterschiedliche Wallets transferiert wurden.

Keine Daten weitergeben!

Die Polizei in Österreich warnt daher nochmals nachdrücklich dafür, den Wiederherstellungscode einer Wallet weiterzugeben. Eine Bitcoin Wallet erstellen ist kein komplizierter Vorgang, doch der Code darf niemals in fremde Hände gelangen.

Best Wallet hat sich zuletzt als beliebter Anbieter erweisen und punktet nicht nur mit Sicherheit, sondern auch mit multi-chain-kompatibel erwiesen. Krypto-Anleger sind schließlich ebenso wenig vor Betrügern gefeit wie Bankkunden.

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