Michael Saylor verrät sein „Geheimnis“: So übersteht man den Bärenmarkt
Während der Krypto-Markt nervös wird und Bitcoin unter die 70.000-Dollar-Marke rutscht, bleibt Michael Saylor eiskalt. Der MicroStrategy-Gründer trotzt dem „bitterkalten Krypto-Winter“ mit einer stoischen Kaufstrategie und gibt nun Einblicke in seine Philosophie, die selbst massivsten Buchverlusten standhält.
Die Saylor-Doktrin: Kaufen und niemals verkaufen
Michael Saylor macht weiter wie gehabt: Am 2. Februar 2026 verkündete er den jüngsten BTC-Kauf seiner Firma – 855 BTC für rund 75,3 Millionen US-Dollar. Damit hält MicroStrategy nun beachtliche 713.502 BTC. Seine Strategie folgt dabei zwei simplen Regeln, die er jüngst erneut betonte: Erstens, Bitcoin kaufen; zweitens, Bitcoin niemals verkaufen.
Während die MSTR-Aktie aufgrund der Hebelwirkung deutlich stärker korrigiert als Bitcoin selbst, lässt sich Saylor nicht beirren. In seinen Augen ist Volatilität kein Risiko, sondern ein notwendiges Merkmal eines vitalen digitalen Assets. Für ihn ist die aktuelle Marktphase lediglich ein Transfer von „schwachen Händen“ hin zu überzeugten Langzeit-Haltern.
Volatilität als „Geschenk“ für wahre Gläubige
An seinem 61. Geburtstag am 4. Februar 2026 unterstrich Saylor seine Überzeugung mit einem klaren Appell an seine Follower. Er bezeichnete die heftigen Kursschwankungen als „Satoshis Geschenk an die Gläubigen“. Wer die langfristige Rendite von Bitcoin ernten wolle, müsse laut Saylor bereit sein, die damit untrennbar verbundene Achterbahnfahrt der Preise auszuhalten.
Historische Daten stützen seinen Optimismus: Trotz Einbrüchen von teils über 80 % in vergangenen Zyklen notiert die Krypto-Leitwährung auf Zehn-Jahressicht noch immer massiv im Plus. Saylor rät Anlegern daher, die „roten Zahlen“ psychologisch auszublenden und stattdessen die Chance für günstigere Einstiege durch regelmäßige Sparpläne zu nutzen.
Für den US-Unternehmer ist Bitcoin kein spekulativer Trade, sondern digitales Eigentum und ein Schutzschild gegen die Inflation der Fiat-Währungen. Sein „Geheimnis“ ist letztlich schlichte Disziplin: Wer das Ziel eines langfristigen monetären Wandels vor Augen hat, kann kurzfristige Marktturbulenzen als notwendiges Rauschen ignorieren.