$1,94 Milliarden Abflüsse bei Kryptofonds, leichte Erholung sichtbar

Nach insgesamt vier Wochen, in denen Investoren ihre Gelder von Krypto-Investmentprodukten abgezogen haben, scheint langsam eine Stabilisierung einzukehren. In der vorletzten Woche flossen $2 Milliarden von ETFs und ähnlichen Finanzprodukten ab, letzte Woche waren es „nur“ noch $1,94 Milliarden.
Nettozuflüsse mit Ende letzter Woche
Das scheint auf den ersten Blick keine Auswirkungen zu haben, allerdings hat sich das Bild in den letzten Handelstagen der Vorwoche gedreht. Aus Netto-Abflüssen wurden Netto‑Zuflüsse. Diese betrugen zwar nur $258 Millionen, doch sie könnten eine Wende am Markt einläuten.
Immerhin musste dieser innerhalb von vier Wochen einen Gesamtabfluss von Kapital in Höhe von $4,9 Milliarden verkraften. Kein Wunder also, dass die Kurse der Reihe nach einbrachen und jedes Anzeichen von Erholung sofort in neuen Crashs mündete.
XRP-ETFs starten erfolgreich, doch der Kurs brach ein
Doch der Druck auf Bitcoin und Co. bleibt vorerst aufrecht. Die Rückkehr extremer Volatilität am Markt lässt Investoren ihre Positionen neu bewerten. Wie unsicher die Situation weiterhin ist, zeigt sich am Beispiel von XRP.
Die Kryptowährung von Ripple verzeichnete in der letzten Woche zwar einen Zufluss von $89,3 Millionen, der Kurs von XRP brach jedoch trotzdem um 6,9% ein. Die große Nachfrage war auf die XRP-Spot-ETFs zurückzuführen.

Als Gegenbeispiel kann Solana dienen. Der Token verbuchte Abflüsse von $156 Millionen, der Kurs gab jedoch nur um 3,5% nach. Die Verunsicherung ist weiterhin groß, auch wenn sich der Markt heute zum größten Teil im Aufwind befindet.
Trader glauben an die Zukunft von Ripple
Auch die Chanceneinschätzung unterscheidet sich je nach Kryptowährung. Während ein Großteil der Trader beim Bitcoin Trading eher auf einen Bärenmarkt setzt, glauben die XRP-Trader an Ertragschancen. Das zeigt sich auch im Kursverlauf seit gestern. XRP konnte um 7,14% zulegen, die Wochenbilanz ist mit einem Plus von 0,73% leicht positiv.

Ordnet man den Mittelabfluss der letzten Wochen ein, dann zeigt sich, dass dieser in der Kryptogeschichte nur zwei Mal übertroffen wurde. Die Verkündung von Zöllen durch die USA und der Abschwung aus dem Februar 2018 übertrafen die letzte Kurskorrektur. Vorerst bleiben die Aussichten jedoch weiter herausfordernd.
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