Bitcoin kämpft gegen ein schwieriges Marktumfeld

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Investoren ziehen Milliarden von den Spot-ETFs ab
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Die Wirtschaftslage in den USA trübt sich ein. Zwar zeigt die Fed weiterhin Vorsicht in der Beurteilung und möchte zunächst die Auswirkungen der Zollpolitik von Donald Trump abwarten, doch die Anzeichen mehren sich, dass man im September um eine Senkung der Leitzinsen nicht herumkommen wird.

Wirtschaftliche Turbulenzen lassen Investoren das Risiko scheuen

Bitcoin reagierte in der letzten Woche ebenfalls auf die wirtschaftlichen Turbulenzen in den USA und gab neuerlich 3 Prozent nach. Die immer neuen Kursrekorde sind vorerst vorbei, Bitcoin notiert aktuell bei 114.800 Dollar. Noch vor sieben Tagen kratzte Bitcoin an der 119.000-Dollar-Marke, doch der Aufwärtstrend scheint vorerst gestoppt zu sein.

Quelle: Coinmarketcap

Das liegt auch daran, dass Bitcoin-Wale verstärkt ihr Geld von den Bitcoin-Spot-ETFs abziehen. Diese verzeichneten zuletzt Abflüsse von mehreren Milliarden Dollar. Dazu kommt, dass der Monat August traditionell als schwacher Kryptomonat gilt. Experten rechnen daher vorerst mit einer Seitwärtsbewegung des Kurses.

Bitcoins vor Verkauf?

Die Kapitalabflüsse zeigen deutlich, dass der Markt in den USA mit einer Stagflation rechnet. Die Schwächephase der US-Wirtschaft überträgt sich damit auch auf die Kryptowährungen. Nach mehreren Tagen an Nettoabflüssen aus den ETFs scheint sich diese Einschätzung zu verfestigen.

BlackRock verspürt diesen Trend als Marktführer am stärksten, schließlich haben mehrere Wale ihre Bitcoins zu Kryptobörsen transferiert. Das deutet auf die Vorbereitung eines Verkaufs hin. Die Investoren scheuen das Risiko, kein Wunder angesichts der letzten Wirtschaftsdaten aus den USA.

Schwache Wirtschaftsdaten deuten auf Stagflation

Dort zeigt der Dienstleistungsindex ein schwaches Beschäftigungswachstum. Daneben steigen die Preise und der Handel muss die hohen Zölle auf ausländische Produkte verkraften. Dieser Mix gilt gemeinhin als Anzeichen für eine beginnende Stagflation. Doch diese gilt als Gift für Risikoanlagen wie Bitcoin.

Wirtschaftsabschwung - KI generiert

Das weckt offenbar auch jene Bitcoin-Wale auf, die ihre Bestände viele Jahre lang nicht angerührt hatten. So zeigen Daten, dass tausende Bitcoins in Bewegung geraten sind. Analysen rechnen daher vorerst mit einer Seitwärtsbewegung von Bitcoin.

Neue Impulse sind offenbar nicht vor Herbst zu erwarten. Anleger sollten daher weiterhin die US-Zollpolitik, die Stellungnahmen der US-Notenbank und die Inflationsdaten im Auge behalten.

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