Solana Prognose: Fast 1 Mrd. Dollar Stablecoin-Plus in 24 Stunden
Der Kryptomarkt zeigt sich heute schwächer und erlebt nach dem starken Auftakt ins Jahr 2026 einen spürbaren Rücksetzer. Auch Solana bleibt davon nicht verschont und verliert im Tagesverlauf rund zwei Prozent. Kurzfristig sorgt das für etwas Ernüchterung, doch unter der Oberfläche gibt es durchaus konstruktive Signale. Besonders auffällig: In den letzten 24 Stunden sind fast eine Milliarde US-Dollar an neuem Stablecoin-Volumen in das Solana-Ökosystem geflossen, deutlich mehr als bei Ethereum und anderen Netzwerken. Dieses frische Kapital wird von vielen Analysten als bullisches Zeichen gewertet, denn es deutet auf steigende Liquidität und wachsende Aktivität hin.
Als Haupttreiber dieser Entwicklung werden von den Experten derzeit zwei konkrete Ereignisse genannt, die dem Solana-Ökosystem neue Impulse geben könnten.
Solana boomt: Fast 1 Mrd. neues Stablecoin-Volumen heute
In den letzten 24 Stunden ist die Stablecoin-Menge im Solana-Ökosystem um mehr als 900 Millionen US-Dollar gestiegen. Dies sei ein außergewöhnlich starkes Signal für frische Liquidität und wachsende Aktivität im Netzwerk.
Auslöser dieser Entwicklung sind laut dem Kobeissi-Letter vor allem zwei Ereignisse: Zum einen hat Jupiter, die größte Onchain-Börse der Welt, einen eigenen, stark auf Onchain-Nutzung ausgerichteten Stablecoin gestartet. Das erhöht kurzfristig die Nachfrage nach Liquidität auf Solana und führt dazu, dass Kapital gezielt in das Ökosystem verschoben wird.
Zum anderen hat Morgan Stanley einen Antrag für einen Spot-Solana-ETF eingereicht, was die Fantasie institutioneller Investoren befeuert.

Auch die Daten von DeFiLlama unterstreichen das konstruktive Gesamtbild für Solana. Zwar ist der jüngste, sehr dynamische Anstieg der Stablecoin-Zuflüsse in den letzten 24 Stunden in der Grafik nicht vollständig abgebildet, doch der übergeordnete Trend ist klar positiv. Allein in der vergangenen Woche legte die Stablecoin-Marktkapitalisierung weiter deutlich zu. Auf Jahressicht ist das Volumen im Solana-Ökosystem sogar nahezu auf das Dreifache angewachsen. Das zeigt, dass langfristig kontinuierlich Kapital in das Netzwerk fließt.
Solana Prognose: Jupiter-Stablecoin & Morgan Stanley im Überblick
Doch worauf referieren die Analysten? Was steckt hinter den jüngsten Entwicklungen bei Jupiter und Morgan Stanley?
Jupiter ist der führende DEX-Aggregator im Solana-Ökosystem. Dieser hat jetzt offiziell JupUSD eingeführt. Dabei handelt es sich um einen neuen, dollar-gebundenen Stablecoin, der direkt auf Solana ausgegeben wird. JupUSD wird als nativer SPL-Stablecoin ausgegeben und soll nicht nur als einfaches Tauschmittel dienen, sondern als zentrales Settlement- und Kollateral-Asset für Jupiter-Produkte wie Trading, Lending und Derivate.
Etwa 90 Prozent der Reserven des Tokens bestehen aus USDtb. Dabei handelt es sich um eine regulierte, durch BlackRock-BUIDL-Fonds gedeckte Anlage, während 10 Prozent in USDC für sofortige Liquidität gehalten werden. Institutionelle Investoren und Liquidity-Provider können JupUSD rund um die Uhr gegen USDC minten und redeemen, mit vollständiger On-Chain-Transparenz über die Reservebestände.
Das erklärte Ziel ist es, Stabilität, tiefe Liquidität und breitere Nutzung von Stablecoins im Solana-Ökosystem zu fördern und damit auch die Kapitaleffizienz und Aktivität innerhalb Jupiter-Produkten zu erhöhen.
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat derweil bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) neue Form S-1-Registrierungen für Spot-ETFs eingereicht, darunter auch einen Spot-Solana-ETF.
Die vorgeschlagenen Fonds – einschließlich des Morgan Stanley Solana Trust – würden die zugrunde liegenden Kryptowährungen direkt halten und deren Preise 1:1 abbilden, wobei Solana teilweise auch über Staking-Belohnungen zugunsten der Anleger Erträge erwirtschaften könnte. Morgan Stanley wagt hier den Einstieg in die Krypto-ETFs, mit Bitcoin und Solana.
Sobald die SEC die Anträge genehmigt, könnten Millionen von Morgan Stanley-Kunden erstmals über traditionelle Broker-Konten regulierte Solana-Produkte aus dem eigenen Haus erwerben, ohne die Coins selbst zu verwalten. Nachdem erst jüngst die Berater das Go für Krypto-Allokation bekommen haben, könnten diese bald schon ihre eigenen ETFs verkaufen.