Sind Bitcoin-Reserven unausweichlich?

Bemerkenswerter Kommentar eines Rechtsprofessors vom King’s College London
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Bitcoin News

Christoph Kletzer ist Professor für Recht und Rechtsphilosophie am King’s College in London. In einem neuen und bemerkenswerten Kommentar in der Presse, plädiert er für die Schaffung einer Bitcoin-Reserve in Österreich und sieht diese als unausweichlich.

Der Widerstand zeigt nur die Stärke von Bitcoin

Der Professor argumentiert, dass das Land durch die globale Geldanlage dazu gezwungen sein wird. Daran ändere auch die ablehnende Haltung der Europäischen Zentralbank nichts. Diese befürchte lediglich, die Kontrolle zu verlieren. Ihr Widerstand gegen Bitcoin sei lediglich ein Eingeständnis seiner Stärke.

Schon die nächste Währungskrise werde Österreich dazu zwingen, einen Teil seiner Währungsreserven in Bitcoin umzuschichten. Daher sei es besser, früher als später einzusteigen. Geldpolitisch turbulente Zeiten würden die Unsicherheit, wie es mit den Fiatwährungen weitergehen würde, nur verstärken.

Inflation und Schuldenorgien zwingen zum Umstieg

Diese befänden sich seit Jahrzehnten im Sturzflug, nicht umsonst, würden sie durch die Inflation beständig an Wert verlieren. Darauf weisen auch die Ökonomen der Österreichischen Schule für Nationalökonomie seit langem hin. Das offizielle Inflationsziel der Europäischen Zentralbank kann dies nicht verhindern. Denn selbst 2 Prozent Wertverlust, gerechnet auf Jahrzehnte, lassen den Wert des Euro dahinschmelzen.

Kletzer sieht daher jeden gefordert, der sein Vermögen sichern möchte, auf Bitcoin zu setzen. Das gelte auch für Staaten, deren Schuldenorgien, die Inflation weiter antreibe. Schließlich profitieren sie davon, denn ihre Schulden würden durch die Geldentwertung verlieren. Um sich gegen Inflation abzusichern, würden Staaten Reserven halten.

Vertrauen ist ein starker innerer Wert

Doch diese bestünden zu einem Großteil aus Gold, dessen Wert ebenfalls auf Vertrauen basiere. Dabei unterscheide sich Geld also nicht von Bitcoin, es wäre daher klug, zumindest einen Teil der staatlichen Reserven in Bitcoin anzulegen. Nur die Knappheit von Bitcoin diene als Versicherung gegen Inflation und Schuldenorgien.

Österreich solle also nicht länger zögern und den Einstieg in Bitcoin als Reserve wagen. Dies solle schrittweise erfolgen. Als ersten Schritt empfiehlt der Professor jene Maßnahme, die auch schon die USA gesetzt haben. Eine Umwandlung der beschlagnahmten Bestände in eine Reserve wäre ein Start ohne Kosten. Ziel sollte ein Prozent der Währungsreserven sein.

Kletzer verweist auch darauf, dass Österreich, sollte Bitcoin vollkommen an Wert verlieren, einen geringeren Verlust hätte, als die Kosten für so manches Rettungspaket waren. Würde Bitcoin jedoch weiterhin so stark an Vertrauen und Wert gewinnen, wie in der Vergangenheit, könnte dies ein geldpolitischer Rettungsanker werden.

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