Nigel Farage kopiert Donald Trump und will Bitcoin Reserve in UK

Er gilt als personifizierter Albtraum der etablierten Parteien in Großbritannien. Nigel Farage erzwang einst mit seiner Bewegung die Zustimmung der Bevölkerung zum Austritt seines Landes aus der Europäischen Union. Jetzt schickt er sich an, das politische System in UK endgültig auf den Kopf zu stellen. Dabei helfen soll sein Vorbild Donald Trump, dessen Politik Farage jetzt schamlos kopiert.
£5 Mrd. für Bitcoin Reserve
Trump hatte im letzten US-Wahlkampf für Aufsehen gesorgt, als er eine 180-Grad-Wendung hinlegte. Der Bitcoin-Kritiker wandelte sich zum Befürworter und kündigte die Schaffung einer staatlichen Bitcoin-Reserve in Höhe von 5 Milliarden Pfund an. Die Folge war massive Unterstützung der Branche, die Umsetzung seiner versprochenen Maßnahmen folgte rasch.
Nigel Farage treibt schon bisher die britische Politik mit seinen Versprechen vor sich her. Jetzt schaltet er einen Gang höher und kopiert dabei sein Vorbild aus den USA. Farages Reformpartei liegt in allen Umfragen deutlich vor der regierenden Labour Party und den Tories. Würden jetzt Wahlen in Großbritannien stattfinden, hätte dies ein politisches Erdbeben zur Folge. Schon sehen politische Beobachter den Rebellen Farage als nächsten Premierminister des Landes.

Dieser hat jetzt ein neues Wählerpotenzial entdeckt und verspricht der Krypto-Community umfassende Reformen. So möchte Nigel Farage nicht nur eine staatliche Bitcoin-Reserve anlegen, sondern auch die Kryptobranche von ihren gesetzlichen Fesseln befreien.
Steuersenkung von 24% auf 10%
Daneben möchte Farage die Krypto-Kapitalertragssteuer von derzeit 24% auf nur noch 10% senken. Gleichzeitig hat der Parteichef angekündigt, zukünftig als erste große Partei des Landes Spenden in Form von Kryptowährungen zu akzeptieren.
Farage bezeichnet sich selbst als Vorkämpfer für die Kryptobranche und möchte diese fördern, sollte er der nächste Premierminister werden. Damit geht der Politiker in klare Opposition zu anderen Parteien und der Bank of England, die Krypto weiterhin skeptisch sieht.

Doch schon beim Besuch von Donald Trump in Großbritannien haben die beiden Länder eine gemeinsame Taskforce gegründet, die neue Kryptowährungen und deren Einführung fördern soll. Das kommt Farage in seiner Argumentation zugute. Er setzt darauf, dass er mit seiner Kryptopolitik jüngere Wähler ansprechen kann.