Morgan Stanley schafft Position für Strategie im Bereich digitale Vermögenswerte und ernennt langjährige Führungskraft zum Leiter

Morgan Stanley hat eine neue Position geschaffen, um seine Strategie für digitale Vermögenswerte zu koordinieren, und die langjährige Führungskraft Amy Oldenburg engagiert, während die Bank ihre Bemühungen im Bereich Kryptowährungen verstärkt.
Oldenburg wird Teil einer unternehmensweiten Strategie- und Umsetzungsinitiative sein, wie aus einem internen Memo hervorgeht, das die Co-Präsidenten Andy Saperstein und Dan Simkowitz am Montag verschickt haben, wie Bloomberg am Dienstag berichtete.
Sie kommt von Morgan Stanley Investment Management, wo sie zuletzt den Bereich Emerging Markets Equity leitete und die Initiativen für digitale Vermögenswerte innerhalb der Einheit beaufsichtigte.
Die Ernennung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bank den Schritt vom Angebot des Zugangs zu Kryptoprodukten hin zum Aufbau eines umfassenderen Instrumentariums vollzieht.
ETF-Anträge markieren Morgan Stanleys verstärkten Vorstoß in den Kryptomarkt
Anfang Januar reichte Morgan Stanley Investment Management erste Registrierungserklärungen für börsengehandelte Produkte im Zusammenhang mit Bitcoin und Solana ein, ein klares Signal dafür, dass das Unternehmen eine größere Präsenz im regulierten Kryptomarkt anstrebt.
Die Anträge wurden gestellt, während sich die US-Vorschriften für den Kryptomarkt weiterentwickeln und immer mehr traditionelle Finanzunternehmen in diesen Bereich drängen.
Reuters berichtete, dass Morgan Stanleys Vorstoß im Bereich ETFs Teil eines breiteren Trends ist, bei dem sich Banken unter der Regierung von Präsident Donald Trump verstärkt auf digitale Vermögenswerte konzentrieren.
Risikoberatung beeinflusst den Zugang von Kunden zu Kryptowährungen
Auf der Brokerage-Seite hat Morgan Stanley ebenfalls angekündigt, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 den Handel mit Kryptowährungen auf seiner E-Trade-Plattform anzubieten, wobei Zerohash für die Infrastruktur der digitalen Vermögenswerte genutzt werden soll und Bitcoin, Ether und Solana zu den ersten Token gehören werden.
Im Bereich der Vermögensverwaltung hat die Bank damit begonnen, Leitplanken für den Umgang der Kunden mit dieser Anlageklasse zu setzen.
Ein Bericht des Global Investment Committee beschrieb Kryptowährungen als spekulativ und empfahl eine Allokation von etwa 2 % bis 4 %, je nach Risikobereitschaft, während Bitcoin mit „digitalem Gold” verglichen wurde.
Oldenburgs neuer Aufgabenbereich verbindet diese Stränge miteinander und gibt Morgan Stanley einen einzigen hochrangigen Ansprechpartner, der die Produktentwicklung, Partnerschaften und Umsetzung aufeinander abstimmt, während Kryptowährungen weiter in den Mainstream-Markt vordringen.