Krypto News: Einstiegschance? VIRTUAL, OP und STX verlieren 80 Prozent
Rund 24 Stunden vor dem Ende des Jahres 2025 richtet sich der Blick vieler Anleger auf den Kryptomarkt. Jahreswechsel markieren häufig Phasen der Neubewertung: Portfolios werden bereinigt, Verluste realisiert und neue Narrative für das kommende Jahr aufgebaut. Gerade nach schwachen Marktphasen rücken antizyklische Ansätze in den Fokus. Doch Vorsicht ist geboten: Nicht jeder stark gefallene Coin erlebt automatisch ein Comeback. Während einige Projekte strukturelle Probleme haben, könnten andere schlicht Opfer eines zyklischen Abschwungs gewesen sein.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage, ob massiv gefallene Altcoins im Jahr 2026 eine echte Einstiegschance darstellen.
Was ist also bei VIRTUAL, OP und STX los?
Virtuals Protocol (VIRTUAL)
Virtuals Protocol (VIRTUAL) positioniert sich als „Society of AI Agents“: ein Ökosystem, in dem produktive KI-Agenten erstellt werden können, die eigenständig Services/Produkte anbieten und on-chain handeln. Der Token dient dabei als ökonomisches Bindeglied für Nutzung, Anreize und Wertflüsse innerhalb dieser Infrastruktur.
Marktseitig zeigt VIRTUAL 2025 klare Schwäche: So liegt der Coin seit Jahresbeginn rund 82,8 Prozent im Minus. Zusätzlich hat VIRTUAL in den letzten drei Monaten nochmals etwa ein Drittel verloren. Dies ist ein Signal für anhaltenden Abgabedruck und fehlende relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt.
Aktuell rangiert VIRTUAL bei CoinMarketCap auf Rang 93 mit rund 446 Mio. US-Dollar Marktkapitalisierung, ein Abrutschen aus der Top-100 ist damit realistisch.
Laut dem Team von Virtuals Protocol lag der Fokus zuletzt bewusst abseits des Markttrubels auf dem Aufbau eines Robotics-Schwerpunkts. Mit dem Projekt SeeSaw wurden bereits über eine halbe Million reale Aufgaben von Agenten ausgeführt. Parallel testet Virtuals frühe ACP-Integrationen mit physischen Robotern sowie Kapital- und Finanzierungsstrukturen für sogenannte „embodied agents“. Das erste Quartal 2026 sieht das Team dabei als entscheidenden Wendepunkt.
Künstliche Intelligenz und Robotik sind zweifellos Megatrends, die 2026 stark in den Fokus rücken könnten. Sollte der Markt wieder eine stärkere Nachfrage nach solchen Technologien zeigen, könnte Virtuals Protocol davon profitieren. Allerdings sollten Anleger abwarten, bis klare Stärke im Markt erkennbar ist, da sich Narrative zunehmend schnell ändern.
Optimism (OP)
Optimism ist eine Ethereum Layer 2-Skalierungslösung, die auf Rollups setzt, um die Transaktionsgeschwindigkeit und Skalierbarkeit von Ethereum zu verbessern. Der OP-Stack dient als Framework, auf dem andere Layer 2-Projekte aufbauen können, wodurch eine flexible und skalierbare Infrastruktur geschaffen wird, die die Ethereum-Blockchain entlastet.
Der OP-Token hat 2025 eine deutliche Underperformance gezeigt und ist 85 Prozent im Minus. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar ist das Projekt aus den Top 80 gefallen. Vom Allzeithoch ist OP inzwischen 95 Prozent entfernt.
Angesichts der ausgeprägten Schwäche von Optimism könnte sich für antizyklische Anleger eine Chance ergeben. Trotz der aktuellen negativen Marktstimmung, wie sie auch TedPillows in seiner Analyse beschreibt, könnten langfristige Potenziale entstehen. Das Optimism-Team arbeitet an einer Neuorientierung und hat in der Vergangenheit Fehler zugegeben. Das Wachstum ist bei der Optimism Superchain durchaus intakt, doch dieses muss sich irgendwann auch im OP Token niederschlagen.
Die hiesige Aussage vom Team mit Optimism unterstreicht die operative Stärke des Superchain-Ansatzes. Demnach wurden im November bereits 14,1 Prozent aller Krypto-Transaktionen über die Superchain abgewickelt, fast eine Verdopplung binnen fünf Monaten. Zudem sichert das Netzwerk 17,8 Mrd. US-Dollar über mehr als 30 Chains, mit 24 Mio. täglichen Transaktionen und 6,2 Mrd. US-Dollar Stablecoins on-chain.
Stacks (STX)
Bei Stacks zeigt sich im laufenden Jahr eine extrem ausgeprägte Kursschwäche. Year-to-date hat der STX-Token über 83 Prozent seines Wertes verloren. Allein in den vergangenen 90 Tagen büßte der Kurs nochmals mehr als die Hälfte ein. Vom Allzeithoch ist Stacks inzwischen rund 94 Prozent entfernt. Aktuell rangiert das Projekt nur noch auf Marktrang 88 bei einer Marktkapitalisierung von etwa 460 Millionen US-Dollar. Auffällig ist zudem, dass zuletzt kaum neue, fundamental relevante Impulse aus dem Ökosystem zu vernehmen waren. Das belastet die Wahrnehmung zusätzlich und erklärt die anhaltende relative Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt.
So ist auch der hiesige Analyst eher skeptisch. Seine These beschreibt ein zentrales strukturelles Problem vieler Layer-2-Projekte: fehlende Differenzierung. Zahlreiche L2s bieten technisch ähnliche Lösungen, nutzen identische Rollup-Architekturen und hosten nahezu dieselben Anwendungen. Ohne klaren Anwendungsfokus, technologische Einzigartigkeit oder nachhaltigen ökonomischen Vorteil entsteht kein belastbarer Burggraben.
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