In 2 Tagen entscheidet sich das Schicksal von Strategy

Der massive Kurssturz vom Wochenende belastet nicht nur die Anleger, sondern auch die DAT-Unternehmen wie Strategy. Schließlich beruht ihr Geschäftsmodell auf steigenden Kursen. Die letzten Kurseinbrüche könnten sie und damit auf Umwegen auch Bitcoin in Gefahr bringen.
Welche Spuren hat der Crash hinterlassen?
Am 5. Februar veröffentlicht die Mutter aller Digital Asset Treasury Unternehmen ihre Quartalszahlen. Dann wird die Öffentlichkeit erfahren, wie sehr die hohe Volatilität von Bitcoin in den vergangenen Monaten Strategy unter Druck gebracht hat. Trotzdem möchte Michael Saylor weiterhin Bitcoin kaufen.
Dies ist nicht nur für die Aktionäre des Unternehmens interessant, sondern auch für die Kryptobranche als Gesamtes. Schließlich hält Strategy 3,4 Prozent aller Bitcoin. Das macht das Unternehmen von Michael Saylor nicht nur zu einem Big Player, sondern auch zu einem Risiko.
Bitcoin-Verkäufe könnten für eine Abwärtsspirale sorgen
Wird Strategy aufgrund schlechter Ergebnisse dazu gezwungen, Teile seiner Bitcoin-Bestände zu verkaufen, hätte dies dramatische Auswirkungen. Immerhin hat das Unternehmen diesen Schritt immer ausgeschlossen. Ein Ausverkauf könnte den Preis von Bitcoin noch weiter nach unten drücken und so für einen neuerlichen Crash sorgen.

Allerdings hat Strategy gerade erst wieder Bitcoin nachgekauft. Die Liquidität dürfte also vorhanden sein, um die aktuelle Krise zu überstehen. Doch schon jetzt sind die unrasierten Bitcoin Gewinne von Strategy nahezu verschwunden.
Wert von Strategy liegt unter dem Wert der Bitcoin-Bestände
Der durchschnittliche Kaufpreis der Strategy Bitcoin-Bestände liegt bei rund $76.000. Der Kurs von Bitcoin liegt aktuell jedoch nur noch bei $78.164. Das reduziert den Buchgewinn auf ein Minimum. Wie kritisch die Anleger dies sehen, lässt sich am Aktienkurs von Strategy ablesen.
Für diesen geht es seit sechs Monaten fast nur noch bergab. Mit einem Wert von rund $140 liegt dieser rechnerisch unter dem Wert der Bitcoin-Bestände. Damit ist der Aufschlag auf Aktien des Unternehmens weg. Jetzt steigt die Spannung vor der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen. Sie werden maßgeblich über die Zukunft von Strategys Geschäftsmodell entscheiden.