Hoskinson greift Trump & Co. an – CLARITY Act im Fokus
Cardano-Gründer Charles Hoskinson teilt im Rahmen der bevorstehenden Abstimmung des Clarity Acts massiv gegen Donald Trump und die Krypto-Politik im Weißen Haus aus. Das steckt dahinter.
Hoskinson greift Trump & Co. an
Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist eine streitbare Persönlichkeit und hat nun auch den US-Präsidenten Donald Trump bzw. dessen Krypto-Politik offen angegriffen. Konkret geht es dabei vor allem um die anstehende Abstimmung rund um den CLARITY Act am 15. Januar.
„Ich glaube nicht, dass der CLARITY Act in diesem Quartal verabschiedet wird“, sagte Hoskinson. Er schätzt, dass politische Verwerfungen erneut zu einer Verschiebung der Abstimmung führen dürften. „Wenn es in diesem Quartal nicht verabschiedet wird, sollte Sacks [Trumps Krypto Zar] meiner Meinung nach zurücktreten“, fügte er hinzu.
An Trumps auserwählten Branchenbeauftragten ließ Hoskinson auch im Anschluss kein gutes Haar. Er sagte: „Wenn Sie der Zar sind und die Verantwortung für das Ganze tragen, muss ich Sie anhand Ihrer bisherigen Leistungen beurteilen. Die meisten Kryptowährungen haben seit Trumps Amtsantritt 40 bis 50 % an Wert verloren. Die Branche ist also in einem schlechten Zustand.“
Innovation soll nicht behindert werden
Zudem zeigte sich der Cardano-Mitgründer mit den bisherigen Gesetzen der Trump-Regierung in Bezug auf Kryptowährungen ebenfalls unzufrieden. Von ihm hieß es: „Es [das GENIUS-Gesetz] zentralisiert die Branche um BlackRock, Cantor, Goldman Sachs, Morgan Stanley und all diese großen Player“, sagte er und fügte hinzu, dass das Gesetz im Wesentlichen „der Wall Street die Schlüssel zum Krypto-Imperium übergeben“
Weiterhin warnte er davor, dass die US-Regierung manche Kryptowährungen gezielt bevorzugt: „Es gibt keine amerikanische Kryptowährung. Es kann amerikanische Kryptowährungsunternehmen geben, aber keine amerikanischen Kryptowährungsprotokolle. Das ergibt keinen Sinn.“
Er forderte deswegen abschließend: „Auch wenn es länger dauert, sollte das Ziel sein, Regeln zu verabschieden, die Bestand haben und Innovationen nicht behindern.“
Harte Worte also vom Cardano-Mitgründer kurz vor der wichtigen Abstimmung zum CLARITY Act. Ob Trump auf dieses Feedback hören wird, bleibt allerdings fraglich.
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