FBI vernichtet versehentlich Bitcoin im Wert von 300 Mio.

Eine Bitcoin Wallet erstellen und seine Bitcoin selbst zu verwalten, kann eine gute Idee sein. Doch der Schlüssel zur eigenen Wallet ist auch der Schlüssel zum eigenen Vermögen. Dieser sollte gut gesichert sein, das musste jetzt auch ein Bitcoin Besitzer in den USA feststellen.
Sein Fall erregt gerade in den USA Aufsehen, schließlich hat der „Betrogene“ das FBI verklagt. Was war passiert?
Betrüger möchte sein Geld zurück
Der angebliche Bitcoin Besitzer war wegen Betrugs verurteilt worden, verlor jedoch im Zuge der Ermittlungen der Bundesbehörde viel Geld. Schon im Jahr 2019 wurde der vom FBI Gesuchte festgenommen.
Die Behörde warf ihm vor, die Identität anderer Personen angenommen zu haben. Er wanderte ins Gefängnis und wurde erst im Jahr 2022 wieder entlassen. Bei seiner Festnahme fand das FBI auch eine externe Festplatte. Dort befand sich laut Angaben des späteren Klägers auch der Schlüssel zur Bitcoin Wallet.

Laut seiner Klage sollen sich in der Wallet 3.400 Bitcoin befunden haben. Diese stellten einen Wert von mehr als 300 Millionen Euro dar. Doch das dürfte dem FBI nicht aufgefallen sein. Die Behörde löschte nach dem Ende der Ermittlung einfach die Daten auf der Festplatte.
Das wollte sich der Betroffene nicht gefallen lassen und klagte die Ermittlungsbehörde. Doch mit dieser Klage stieß der Kläger auf wenig Gegenliebe bei Gericht. Dieses wies die Klage aus mehreren Gründen ab. Die Bitcoins und damit der Gegenwert von 300 Millionen Euro bleiben damit verloren.
300 Millionen oder 1.500?
Allerdings stellt sich die Frage, ob diese jemals existiert haben. Denn der Richter wies in seiner Begründung darauf hin, dass der Kläger in früheren Aussagen unterschiedliche Angaben zur Höhe des Guthabens auf der Wallet gemacht habe.

Zunächst gab er an, 3.400 Bitcoin besessen zu haben, danach erklärte er, dass sein Guthaben lediglich 1.500 Dollar wert sei. Doch damit nicht genug: Das Löschen von Datenträgern nach dem Abschluss einer Ermittlung ist die übliche Vorgangsweise des FBI, erklärte der Richter.
Die Klage wurde daher auch vom Berufungsgericht abgewiesen. Die Angaben des Mannes seien unglaubwürdig, das FBI treffe keine Schuld.
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