Ethereum auf Kurs Richtung 10.000 US-Dollar? Analysten so bullish wie selten

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Ethereum zeigt sich weiter von seiner starken Seite. Am frühen Donnerstagnachmittag notiert die zweitgrößte Kryptowährung bei 4.377 US-Dollar – ein Zuwachs von rund 9 Prozent innerhalb der vergangenen sieben Tage. Auf Sicht von sechs Monaten beläuft sich die Performance sogar auf beeindruckende +143,8 Prozent. Angesichts dieser Dynamik stellen sich viele Marktteilnehmer die Frage: Handelt es sich bereits um den Beginn einer nachhaltigen Rallye, oder droht ein erneuter Rückschlag? Sollte man aktuell Ethereum kaufen, oder nicht?

Ethereum News: Anleger voller Optimismus

Ein Blick in die tägliche Umfrage von CoinGecko liefert ein klares Signal: 88 Prozent der Befragten rechnen derzeit mit weiter steigenden Kursen. Diese bullishe Ethereum Prognose spiegelt sich auch in den Kapitalströmen wider. Am 1. Oktober meldeten die Ethereum-ETFs in den USA Nettozuflüsse von 80,9 Millionen US-Dollar – ein Wert, der zwar noch unter den Milliardenvolumina der Bitcoin-Produkte liegt, aber dennoch auf eine zunehmende institutionelle Nachfrage hindeutet.

Netto Zu/Abflüsse bei ETH-ETFs. Bildquelle: farsideo.co.uk

Die Kombination aus hoher Anlegerstimmung, frischem Kapital in regulierten Produkten und technischer Kursstärke sorgt dafür, dass Ethereum wieder verstärkt als Motor des Altcoin-Marktes wahrgenommen wird. Der Altcoin Season Index liegt inzwischen bei 73 Punkten, und damit deutlich über dem Durchschnitt. Ethereum spielt hier eine Schlüsselrolle – als größter Altcoin mit enormer Marktkapitalisierung und einer starken Netzwerkadoption.

Der “Uptober”-Effekt – Mythos oder Realität?

In der Krypto-Szene ist der Oktober längst als „Uptober“ bekannt: Historisch betrachtet war dieser Monat für viele Coins ein Treiber neuer Rallyes. Ob sich dieses Muster auch 2025 wiederholt, bleibt abzuwarten. Vieles spricht jedoch für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung: Die technische Struktur von ETH zeigt Stärke, die Kapitalzuflüsse untermauern den Trend, und auch der fundamentale Netzwerkwert – von DeFi über NFTs bis hin zu Layer-2-Lösungen – bleibt hoch.

Gleichzeitig gibt es aber auch Gegenargumente. Noch immer sind viele institutionelle Anleger zögerlich, und regulatorische Unsicherheiten – insbesondere in den USA – könnten den Höhenflug jederzeit abbremsen.

Ethereum Prognose von Tom Lee

Einer der bekanntesten Optimisten ist Tom Lee, Chairman der Treasury-Firma BitMine. Auf der Token2049 in Singapur bekräftigte er seine Überzeugung, dass Ethereum „vor einem Superzyklus“ stehe. Seine Argumentation: Bislang hätten lediglich 0,1 Prozent der institutionellen Investoren Zugang zu ETH. Mit der zunehmenden Professionalisierung des Marktes sei jedoch eine „massive Kapitalflut“ unausweichlich.

Da viele klassische Finanzhäuser („TradFi“) nicht direkt in Krypto-Assets investieren können und Spot-ETFs nur eingeschränkt als Alternative gelten, will BitMine selbst so viel ETH wie möglich akkumulieren. Lee sieht die aktuelle Bewertung als deutlich zu niedrig an und bezeichnet Ethereum als den „größten Makro-Trade der nächsten 10 bis 15 Jahre“. Im Vergleich zu Bitcoin bietet ETH nach seiner Einschätzung sogar mehr Renditepotenzial – nicht zuletzt durch Staking-Erträge. Bereits im Sommer hatte Lee eine ambitionierte Prognose gewagt und diese aktuell wieder bekräftigt: 10.000 US-Dollar bis Ende des Jahres.

Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung könnten in den kommenden Wochen die regulatorischen Entscheidungen in den USA sein. Diskutiert wird nicht nur über neue Spot-ETFs auf verschiedene Altcoins, sondern auch über ein mögliches ETH-Staking-ETF-Produkt von BlackRock. Sollte es tatsächlich zu einer Zulassung kommen, wäre das ein starker Impuls für Ethereum – sowohl in puncto institutionelles Vertrauen als auch beim Zufluss frischen Kapitals.

Auch andere Kryptowährungen wie XRP, Solana, Cardano, Dogecoin oder Litecoin warten derzeit auf ETF-Genehmigungen. Im besten Fall könnte diese Entwicklung einen neuen Markthype auslösen, bei dem Ethereum als größter Altcoin überproportional profitieren würde.

Quo Vadis, ETH?

Ethereum steht aktuell an einem spannenden Punkt. Die Kursgewinne der vergangenen Monate, die klar bullishe Stimmung in der Community und die Aussicht auf zusätzliche Kapitalzuflüsse sprechen für eine Fortsetzung der Rallye. Gleichzeitig mahnen Unsicherheiten im regulatorischen Bereich und die zurückhaltende Haltung vieler Institutionen zur Vorsicht.

Ob der vielzitierte „Uptober“ auch 2025 wieder seinem Namen gerecht wird, bleibt offen. Doch klar ist: Mit einer starken Performance, wachsendem Netzwerkwert und möglichen ETF-Katalysatoren im Rücken hat Ethereum gute Chancen, im Herbst erneut die Schlagzeilen zu dominieren.

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