BlackRock BTC-ETF: Die Investoren fliehen in Scharen

Er gilt als die wichtigste Stütze für Bitcoin und war maßgeblich für die Rekorde im Herbst verantwortlich. Doch auch der Bitcoin-Spot-ETF von BlackRock, klarer Marktführer in diesem Segment, muss aktuell herbe Verluste einstecken.
Größter Nettoabfluss der Geschichte
Die Anleger fliehen nicht nur aus BTC, sondern auch aus dem größten und wichtigsten ETF am Markt. Daher verzeichnete der BlackRock ETF am Dienstag den größten Nettoabfluss seiner noch jungen Geschichte.
Die Investoren zogen netto 523 Millionen Dollar aus dem ETF ab. Das war nicht nur der fünfte Tag in Folge, an dem BlackRock netto einen Verlust verzeichnen musste, sondern auch der Treiber für den folgenden Kursrutsch von Bitcoin.
Ein Drittel des Werts ist verloren
Mittlerweile hat BTC seit seinem Allzeithoch rund 30 Prozent seines Werts verloren. Gestern schien es so, dass der Crash unvermindert weitergeht, doch mittlerweile hat sich der Kurs von Bitcoin etwas erholt. Der Bullrun Crypto 2025 scheint jedenfalls endgültig vorbei zu sein.

BTC legte seit gestern 0,88% zu, doch im Wochenvergleich zeigen sich immer noch hohe Verluste von 11,38%. Daher blickte der Markt gestern gespannt auf die Präsentation der Jahreszahlen von Nvidia.
Traumzahlen mildern die Ängste
Der Hersteller von Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) galt als maßgeblich für die weitere Kursentwicklung. Schließlich spekulierten Notenbanken und Medien schon seit einigen Tagen, dass es sich bei der KI lediglich um eine Spekulationsblase handeln könnte.
Doch Nvidia präsentierte gestern Abend Traumzahlen und verwies damit vorerst die medial hochgespielte Einschätzung ins Reich der Fantasie. Der Kryptomarkt reagierte umgehend und legte etwas zu.
Händler kaufen verstärkt Absicherungen gegen weitere BTC-Verluste
Doch ob das ausreicht, um die Psychologie des Marktes zu drehen, bleibt fraglich. Bisher befand sich Bitcoin in einer Abwärtsspirale, ausgelöst durch den Zollstreit mit China und einen wahrscheinlicher gewordenen Stopp bei der Senkung der US-Leitzinsen.

Die zahlreichen Abflüsse aus dem BTC-Spot-ETF von BlackRock gelten als weiteres wichtiges Signal für einen Bärenmarkt. Das zeigt sich auch auf dem Derivatemarkt. Dort kaufen die Händler verstärkt Absicherungen gegen einen weiteren Bitcoin Kursverfall. Lediglich die Fed könnte jetzt noch mit einer überraschenden Zinssenkung im Dezember für Aufwind sorgen.
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