Unglaublich: Silber explodiert, crasht und macht den Weg für Bitcoin frei
Es sind außergewöhnliche Zeiten an den globalen Finanzmärkten. Schon während Trumps ersten Amtszeit waren die Märkte extrem volatil und nervös, aber was sich diesmal abspielt, toppt das noch bei weitem. Das Krypto-Jahr haben sich die meisten wohl besser vorgestellt, während man bei Edelmetallen nicht mehr aus dem Feiern herauskommen dürfte. Allerdings könnte sich das nun schlagartig ändern. Zumindest zeigt die Kursentwicklung bei Silber, dass inzwischen Vorsicht geboten ist. Das dürfte Bitcoin wiederum zugute kommen.
Silber crasht nach Allzeithoch
Kryptowährungen galten lange als zu volatil, um von institutionellen Investoren ernst genommen zu werden. Der 10. Oktober 2025 geht in die Geschichte ein, weil Bitcoin an diesem Tag Schwankungen von rund 20.000 Dollar hingelegt hat. Entwicklungen, die es bei Edelmetallen nicht gibt, könnte man meinen. Der heutige Tag hat allerdings das Gegenteil bewiesen.
Der Silberpreis ist nach dem Öffnen der Börsen heute auf knapp 84 Dollar pro Feinunze gestiegen. Damit wurde Silber zum zweitgrößten Asset der Welt, mit einer höheren Marktkapitalisierung als Nvidia. Inzwischen zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Stunden später ist der Silberpreis um rund 15 % eingebrochen.
Das macht schnell deutlich, dass die massiven Kursbewegungen bei Bitcoin eben doch nicht ganz so außergewöhnlich waren, wie man auf den ersten Blick vermutet hat. Vor allem aber führt es dazu, dass der Einstieg bei Silber und anderen Edelmetallen immer schwieriger wird. Liquidierungen in Milliardenhöhe, Nachrichtenberichte, die bereits vom “Platzen einer Blase” sprechen.
Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen am Rohstoffmarkt macht deutlich, dass ein Einstieg bei Bitcoin also nicht unbedingt mehr Schwankungen als der Kauf von Silber bedeutet. Auch Bitcoin ist seit dem Einstieg institutioneller Investoren ruhiger geworden. Das könnte ihm jetzt zugute kommen.
Erste Umschichtungen
Das Kapital, das bei Edelmetallen abgezogen wird, fließt größtenteils früher oder später in andere Assets. Bitcoin bietet sich dabei hervorragend an, da der Bitcoin-Kurs weit unter seinem Allzeithoch notiert, was man bei Gold, Silber, dem S&P 500 oder anderen Assets nicht behaupten kann. Bitcoin wirkt also vergleichsweise günstig und das dürfte den Marktteilnehmern früher oder später auffallen.
Schon in den frühen Morgenstunden hat sich gezeigt, dass der Bitcoin-Kurs auf über 90.000 Dollar gestiegen ist, während Silber massiv abverkauft wurde. Der Anstieg bei Bitcoin wurde zwar erneut abverkauft, dennoch dürfte sich ein solches Bild in den nächsten Wochen und Monaten noch öfter zeigen.
Nicht nur eine ins Stocken geratene Rallye bei Edelmetallen spricht dafür, dass der Bitcoin-Kurs schon bald wieder anziehen könnte. Auch die politischen Entwicklungen in den USA sprechen für ein starkes Jahr 2026. Trump ist auf der Suche nach einem Nachfolger des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet. Von seinem Nachfolger erwartet sich Trump vor allem massive Zinssenkungen. Gleichzeitig sind Steuersenkungen in den USA geplant. Diese und weitere Maßnahmen dürften wohl dazu führen, dass mehr Liquidität in die Märkte fließt.