Krypto strauchelt, Uniswap explodiert

Mit neuen Vorschlägen hat sich Uniswap nachdrücklich ins Gedächtnis der Kryptoinvestoren gerufen. Diese sollen nicht nur bestehende Strukturen verschlanken, sondern auch Protokollgebühren aktivieren und neue Tokenburns bringen.
Gewaltige Kurssteigerung
Das ließ den Kurs von Uniswap in den vergangenen sieben Tagen um 60,37% anschwellen. Während Bitcoin, Ethereum und XRP darum kämpfen, wieder auf die Beine zu kommen, konnte Uniswap seinen Konkurrenten deutlich outperformen.

Die beiden Organisationen hinter der Kryptowährung schlagen in ihrem UNIfication-Protokollupdate vor, 100 Millionen Token zu verbrennen. Sie möchten ihre bisher getrennt existierenden Strukturen zusammenführen und Protokollgebühren aktivieren.
Neuausrichtung kommt gut an
So sollen die Tokenomics von Uniswap neu ausgerichtet werden. Damit möchten die Organisatoren die Weiterentwicklung des DeFi-Protokolls sicherstellen und Uniswap als Kryptowährung mit Zukunft positionieren. So soll zukünftig ein Teil der Handelsgebühren automatisch in einen Tokenburn fließen.
Die Uniswap Foundation möchte ihren Betrieb einstellen, die Mitarbeiter wechseln zu Uniswap Labs. Diese übernimmt zukünftig alle operativen Tätigkeiten. Mit diesen Maßnahmen möchte Uniswap seine Plattform zum Standard für den dezentralen Tokenhandel machen.
Ergebnis der Abstimmung noch offen
Die Vorschläge bedürfen noch der Zustimmung der Community, doch diese dürfte nur eine Formsache sein, wenn man die Reaktion der Märkte darauf in Betracht zieht. Die Kursexplosion zeigt, dass die Strategie als Erfolg versprechend bewertet wird.

Der Erfolg von Uniswap beweist, dass hohe Kursgewinne auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, bzw. inmitten eines Krypto Bärenmarktes möglich sind.