Doppelte Bedrohung durch Quantencomputer – das müssen Bitcoin-Anleger jetzt wissen

Bitcoin Krypto
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Quantencomputer werden immer mehr zum Problem für Bitcoin, sagen zumindest Experten. Tatsächlich steckt dahinter eine doppelte Bedrohung. Das müssen Anleger jetzt wissen.

Doppelte Bedrohung durch Quantencomputer

Seit den enormen Durchbrüchen bei Quantencomputern wird die Angst im Krypto-Space vor Angriffen durch die neue Technologie auf Bitcoin & Co. immer größer. David Duong, Leiter der Investmentforschung bei Coinbase, hat sich das Problem nun genauer angeschaut.

Er erklärte: „Das bedeutet, dass Quantencomputer tatsächlich zwei separate Bedrohungen darstellen. Sie könnten potenziell die kryptografische Sicherheit privater Schlüssel brechen, wodurch Angreifer Gelder von anfälligen Adressen stehlen könnten, und sie könnten potenziell Blöcke effizienter minen und so das Wirtschafts- und Sicherheitsmodell von Bitcoin stören.“

Was auf den ersten Blick sehr gefährlich klingt, wurde durch Duongs weitere Ausführungen etwas entschärft: „Allerdings gehen wir davon aus, dass das Quanten-Mining selbst angesichts der Skalierungsbeschränkungen vorerst eine untergeordnete Priorität hat, weshalb die Signaturmigration im Mittelpunkt steht.“

Zudem sagte er: „Insgesamt sehen wir Quantencomputing nicht als unmittelbare Bedrohung an, da die heutigen Maschinen um Größenordnungen zu klein sind, um die Kryptographie von Bitcoin zu knacken. Gleichwohl freuen wir uns, dass die Open-Source-Community weiterhin wachsam an der Entwicklung von Migrationspfaden nach dem Quantenzeitalter arbeitet.“

Warnung vor Risiken durch Experten

Der Experte sieht in Quantencomputern also kein unmittelbares Risiko, aber andere Marktbeobachter schon. Beispielsweise erregten die Aussagen des Gründers und CEO von Capriole Investments, einem Krypto-Hedgefonds, Charles Edwards, kürzlich Aufmerksamkeit. Dieser warnte davor, dass Quantencomputer ein massives Risiko für den Bitcoin darstellen und in den kommenden Jahren für massive Probleme sorgen könnten.

Konkret sagte Edwards, dass in den kommenden zwei bis acht Jahren ca. 20 Prozent bis 30 Prozent der BTC-Bestände in die Hände von Quantencomputern fallen könnten. Ursache: Diese befinden sich aktuell auf alten P2PK- und wiederverwendeten P2PKH-Adressen, die das „einfachste“ Ziel für die Technologie darstellen würden.

Edwards stellte in diesem Kontext zwei Optionen in den Raum: 1) Entweder man ließe die Angreifer gewähren, 2) man würde eine Migrationsfrist zu sicheren Adressen mit anschließendem Burn der verbleibenden Token setzen.

Das Thema Quantencomputer wird also in der Krypto-Community weiter heiß diskutiert bleiben, auch wenn einige Experten noch keinen direkten Anwendungsfall sehen.

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