Die Kunden der deutschen Sparkassen können bald mit Krypto handeln

Bitcoin
Keine Beratung und Warnung vor Risiken
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Lange hat es gedauert, doch jetzt ist es so weit. Die deutschen Sparkassen ändern ihren Zugang zu Kryptowährungen und heben den Handel mit Kryptowährungen in ihr Programm. Gestern beschloss der Vorstand des Sparkassenverbandes, dass man seinen Kunden ebenfalls den Kryptohandel anbieten wolle.

Kooperation mit der Dekabank

Operativer Partner wird dabei die Dekabank. Das Wertpapierhaus der Sparkassen übernimmt also die Ausführung des Plans. Schließlich sei die Nachfrage bei den Kunden da, der rechtliche Rahmen innerhalb der EU ist mit der sogenannten MiCA-Verordnung gegeben. Diese regeln den Umgang mit Kryptowährungen innerhalb der Union und schreiben beispielsweise umfassende Transparenzregeln für Kryptobörsen und Privatpersonen vor.

Einstieg über die App

Die Kunden der Sparkassen können zukünftig über die App der Bankengruppe auf das Kryptoangebot der Dekabank zugreifen. Beratung dürfen sie sich dabei jedoch nicht erwarten, die Sparkassen ziehen sich lediglich auf die Zurverfügungstellung der technischen Möglichkeit zurück. Die Kunden müssen selbst entscheiden, wann sie Bitcoin kaufen möchten. Die Medien bieten dazu ausreichend Informationen, ebenso wie neue Token am Beispiel von Snorter.

Noch vor rund drei Jahren hatte sich der Vorstand der Sparkassen gegen den Kryptohandel entschieden, doch mittlerweile ist in der Branche viel passiert. Die gesetzliche Regulierung der noch jungen Branche hat Fahrt aufgenommen, der Anlegerschutz wurde verbessert und die Kunden müssen sich registrieren.

Start in 12 Monaten?

Krypto ist also erwachsen geworden, das gibt den Sparkassen die Sicherheit, den Schritt zum Bitcoin Trading zu wagen. Allerdings betont die Bankengruppe, dass es sich um hochspekulative Anlagen handelt. Die Sparkassen würden daher ihre Kunden über die Risiken informieren, diese beinhalten schließlich auch die theoretische Möglichkeit eines Totalverlusts.

Das Angebot ist allerdings noch nicht aufgesetzt, die Umsetzung soll bis zu 12 Monate dauern. Damit endet eine Diskussion, die schon seit Jahren anhält. Das Kundeninteresse war schon vor mehr als vier Jahren vorhanden, doch die Sparkassen entschieden sich zunächst gegen Krypto.

Doch jetzt steigt der Druck immer stärker an, schließlich wird der Zugang zum Kauf und Handel mit Kryptowährungen immer einfacher. Damit drohen den Sparkassen die Kunden wegzulaufen, das möchte man mit der jetzigen Entscheidung offenbar verhindern. Schließlich arbeiten auch andere Banken in Deutschland daran, ihren Kunden den Zugang zur Welt der Kryptowährungen zu öffnen.

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