Die EZB setzt zum Überholmanöver an
Heute und morgen stehen die Zinsentscheidungen der amerikanischen und der europäischen Notenbank an. Dabei wird allgemein eine neuerliche Zinserhöhung der beiden Zentralbanken erwartet. Doch diesmal könnte die EZB die Fed übertrumpfen.

Bislang hinkten Christine Lagarde und ihre Mitarbeiter den Amerikanern hinterher. Wie schon in vielen anderen Belangen auch reagierten die Europäer langsamer und wiederstrebender als die Amerikaner. Das zeigt sich in den aktuellen Zinssätzen, die in den USA derzeit bei 4,5, in Europa jedoch lediglich bei 2,5 Prozent liegen.
Europa hinkt hinterher
Hier hat die EZB also noch jede Menge Nachholbedarf und diesen dürfte sie am Donnerstag das erste Mal nutzen. Glaubt man den öffentlichen Statements der letzten Woche, dann denkt man in Frankfurt vorerst nicht daran, das Tempo zu reduzieren. Anders als in den USA, wo die Spekulationen über ein vorsichtiges Abbremsen bei den Zinserhöhungen schon längere Zeit kursieren.
Experten erwarten daher, dass sich die Fed diesmal mit einer Zinserhöhung von 0,25 Prozent begnügt, während für die EZB eine Anhebung von 0,50 Prozent erwartet wird. Das käme nicht überraschend, schließlich hat man in Frankfurt schon bei der letzten Anhebung verkündet, dass weitere Erhöhungen in diesem Jahr kommen werden.
Die Zinsen werden weiter steigen
Beobachter gehen daher davon aus, dass die Erhöhung in dieser Woche bei weitem nicht die letzte sein wird, sondern dass im März und im Mai weitere folgen werden. Anders als in den USA befindet man sich in Europa noch mitten im Kampf gegen die Inflation.
In den USA glauben die Märkte hingegen bereits fest an eine Abkehr der rasanten Zinsanhebungen. Das zeigt sich nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch an den Krypto-Märkten. Dort begannen sich beispielsweise der Preis von Bitcoin deutlich zu erholen. Er stieg von rund 17.000 Dollar auf aktuell über 23.000 Dollar an.
Kredite werden nochmals teurer
Jetzt geht es darum, dass die Notenbanken die Erwartungen der Investoren erfüllen. Passiert dies nicht, und die Zinsen steigen stärker als erwartet an, dann könnte dies negative Folgen auf die Kursentwicklungen zahlreicher Assets haben.
In Deutschland hat man unterdessen die Veröffentlichung der Inflationsrate für den Monat Januar verschoben. Diese sollte eigentlich gestern präsentiert werden, musste aber aufgrund technischer Schwierigkeiten verschoben werden. Für die Konsumenten bedeutet die erwartete Entwicklung, dass die Kredite neuerlich teurer werden, gleichzeitig, aber etwas mehr Zinsen für das Ersparte anfallen.
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