Bitcoin Prognose: Entscheidende Phase im Bärenmarkt

Bitcoin
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Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit Wochen ohne klare Richtung und sorgt damit zunehmend für Unsicherheit unter Anlegern. Nach dem starken Rückgang vom Allzeithoch hat sich der Markt in einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung stabilisiert, ohne jedoch neue Aufwärtsdynamik zu entwickeln. Während einige Investoren bereits das Ende des Zyklus befürchten, ordnet ein Marktanalyst die aktuelle Situation innerhalb eines wiederkehrenden Musters ein, das sich laut seiner Beobachtung in jedem bisherigen Bitcoin-Zyklus gezeigt hat. Demnach befindet sich Bitcoin aktuell nicht am Anfang eines Crashs, sondern bereits mitten im fortgeschrittenen Verlauf eines klassischen Bärenmarktes.

Sechs Phasen eines Bitcoin-Bärenmarktes

Das Modell basiert auf der Analyse vergangener Marktzyklen und beschreibt sechs typische Stadien, die sich laut Beobachtung immer wieder wiederholen. Ausschlaggebend seien dabei vor allem Liquidität, Hebelpositionen sowie das emotionale Verhalten von Marktteilnehmern unter Stress.

Die erste Phase entsteht gewöhnlich am Höhepunkt eines Bullruns. Extreme Kursziele dominieren die Diskussion, Anleger gehen von weiter steigenden Preisen aus und Risiko scheint kaum noch eine Rolle zu spielen. Genau diese Euphorie führte im aktuellen Zyklus laut Analyse zur Überhitzung des Marktes im Bereich zwischen 115.000 und 125.000 US-Dollar.

Mit dem anschließenden Bruch wichtiger psychologischer Marken beginnt Phase zwei. Im aktuellen Zyklus stellte die 100.000-Dollar-Marke eine entscheidende Grenze dar. Sobald solche Unterstützungen fallen, geraten vor allem kurzfristige Investoren unter Druck. Schnell folgende Kursbewegungen lösen Liquidationen aus, bevor Marktteilnehmer ihre Positionen anpassen können.

Der brutalste Abschnitt liegt vermutlich hinter dem Markt

Phase drei gilt als die aggressivste Bewegung eines gesamten Bärenmarktes. Hier bestätigt sich der Abwärtstrend endgültig durch einen extrem schnellen Kursrückgang. Der Absturz von rund 97.000 Dollar auf etwa 60.000 Dollar innerhalb weniger Wochen wird als typisches Beispiel für diese Phase gesehen. Innerhalb kurzer Zeit wurde ein erheblicher Teil der gesamten Bitcoin-Marktkapitalisierung ausgelöscht.

Nach Einschätzung des Analysten dürfte dieser mechanische Verkaufsdruck inzwischen weitgehend abgearbeitet sein. Statt weiterer panikartiger Abstürze befinde sich der Markt nun in einer deutlich subtileren, aber psychologisch anspruchsvolleren Phase.

Aktuelle Marktphase: Seitwärtsbewegung als Belastungstest

Bitcoin wird derzeit der sogenannten vierten Phase zugeordnet. Diese zeichnet sich weniger durch starke Volatilität als vielmehr durch anhaltende Erschöpfung aus. Kurse bewegen sich über Monate innerhalb klar definierter Preisbereiche, ohne dass ein nachhaltiger Trend entsteht.

Für viele Anleger wirkt diese Marktstruktur ereignislos. Tatsächlich erfüllt sie laut Analyse jedoch eine wichtige Funktion: Liquidität wird aufgebaut, während sowohl Ausbruchs- als auch Crash-Trader wiederholt auf die falsche Seite des Marktes geraten.

In dieser Phase geben vor allem kurzfristige Investoren ihre Positionen auf. On-Chain-Daten zeigen bereits erhöhte Verkäufe durch sogenannte Short-Term Holder, die nach verpassten Verkaufsgelegenheiten in früheren Marktphasen nun Verluste realisieren. Frustration, Zweifel und Entscheidungsdruck nehmen zu — typische Merkmale dieser Zyklusphase.

Kapitulation könnte erst noch folgen

Die fünfte Phase beschreibt die eigentliche Kapitulation des Marktes. Historisch tritt sie häufig im Zusammenhang mit externen Schocks auf, etwa dem Zusammenbruch großer Marktteilnehmer oder unerwarteten makroökonomischen Ereignissen.

Während frühere Prognosen den möglichen Tiefpunkt noch im Bereich zwischen 50.000 und 60.000 Dollar sahen, wird unter Berücksichtigung aktueller Liquiditätsbedingungen inzwischen ein mögliches finales Szenario zwischen 35.000 und 45.000 Dollar diskutiert. In dieser Phase verkaufen selbst langfristige Investoren häufig aus Angst, ein Verhalten, das sich laut Analyse in nahezu jedem Zyklus wiederholt. Der Krypto-Experte von Rundumbitcoin widerspricht diesem Modell allerdings.

Der Wendepunkt entsteht meist im größten Pessimismus

Erst in der sechsten und letzten Phase beginnt die strukturelle Stabilisierung. Verkaufsdruck lässt langsam nach, während institutionelle Marktteilnehmer bereits mit neuer Akkumulation starten. Paradoxerweise erwarten Privatanleger zu diesem Zeitpunkt häufig noch deutlich niedrigere Kurse und verpassen dadurch den tatsächlichen Boden.

Die zentrale Erkenntnis aus dem Modell lautet daher: Schnelle Marktbewegungen zerstören Reaktionsfähigkeit, langsame Marktphasen hingegen die Disziplin der Anleger.

Nach Einschätzung des Analysten befindet sich Bitcoin aktuell genau in dieser psychologisch schwierigsten Übergangsphase. Der größte Teil des schnellen Preisverfalls könnte bereits hinter dem Markt liegen, doch die emotionale Belastungsprobe für Investoren hat möglicherweise gerade erst begonnen.

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