Bitcoin Prognose: 12-Jahre-Trend gebrochen! Dieses Risiko ist schuld

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Bitcoin startet mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche. Rund drei Prozent Minus drücken den Kurs aktuell auf etwa 68.500 US-Dollar. Damit bleibt die Kryptowährung in einer breiten Seitwärtsrange zwischen etwa 60.000 und 72.000 US-Dollar gefangen. Noch im Oktober 2025 hatte Bitcoin ein Allzeithoch bei rund 126.000 US-Dollar markiert, bevor mehrere deutliche Korrekturphasen folgten. Die jüngsten Rücksetzer rücken erneut strukturelle Fragen zur langfristigen Bewertung und zu möglichen Risiken in den Fokus, insbesondere im Zusammenhang mit technologischen Entwicklungen und institutioneller Einflussnahme.

Jetzt bricht auch noch ein jahrzehntelanger Trend, nachdem der Markt zunehmend Risiken einpreist. Doch auch die Lösung könnte näher rücken.

Bitcoin-Analyst sieht gebrochenen Trend und neue Bewertungsrisiken

Der On-Chain-Analyst Willy Woo sorgt derzeit mit einer ungewöhnlich kritischen Einschätzung für Aufmerksamkeit. Nach seiner Darstellung könnte ein rund zwölfjähriger Bewertungs-Trend von Bitcoin gegenüber Gold gebrochen sein. Er argumentiert, dass Bitcoin theoretisch deutlich höher bewertet sein müsste, gemessen an seiner Position als digitales knappes Asset. Die Realität zeige jedoch aktuell eine andere Marktdynamik.

Als zentralen Faktor nennt Woo die zunehmende Diskussion über mögliche Risiken durch Quantencomputing. Diese Technologie könnte langfristig klassische kryptografische Verfahren angreifen, auf denen auch Bitcoin basiert. Zwar gilt ein praktischer Angriff aktuell als unwahrscheinlich, doch allein die Wahrnehmung eines solchen Risikos könne bereits Bewertungsabschläge verursachen.

Hinzu kommt laut Woo eine strukturelle Angebotsfrage. Sollten verlorene Bitcoin-Bestände eines Tages wieder zugänglich werden – etwa durch technologische Durchbrüche bei der Entschlüsselung alter Wallets –, könnte zusätzlicher Verkaufsdruck entstehen. Woo spricht hier von mehreren Millionen potenziell betroffenen Coins und betont, dass der Markt solche Szenarien zunehmend einpreise. Gleichzeitig verweist er darauf, dass selbst eine Umstellung auf quantenresistente Signaturen das Problem möglicher zusätzlicher Liquidität nicht vollständig lösen würde.

Parallel bleibt der makroökonomische Kontext relevant.

In Phasen steigender globaler Verschuldung und Unsicherheit fließen traditionell verstärkt Mittel in klassische sichere Häfen wie Gold. Woo sieht darin einen weiteren Faktor, der kurzfristig gegen eine stärkere relative Performance von Bitcoin sprechen könnte.

Institutionelle Dynamik: Hat BlackRock die Lösung für Bitcoin?

Gleichzeitig zeigen aktuelle Branchendiskussionen, dass intensiv an technischen Lösungen gearbeitet wird. Post-Quantum-Kryptografie gilt als realistischer Ansatz, um langfristige Sicherheitsbedenken zu adressieren. Ein erfolgreicher technologischer Übergang könnte die Bewertungsbasis von Bitcoin perspektivisch stabilisieren oder sogar neu definieren, da Sicherheitsfragen für institutionelle Investoren zunehmend entscheidend sind.

In diesem Zusammenhang sorgen jüngste Aussagen des Investors Nic Carter für zusätzliche Aufmerksamkeit. Er warnte, dass große institutionelle Bitcoin-Holder ungeduldig werden könnten, falls Fortschritte bei quantensicheren Lösungen ausbleiben. Laut aktuellen Berichten könnte dies im Extremfall dazu führen, dass finanzstarke Akteure stärkeren Einfluss auf die Weiterentwicklung des Netzwerks nehmen.

Der Hintergrund ist die stark gestiegene institutionelle Präsenz. Allein große Vermögensverwalter halten inzwischen signifikante Bitcoin-Bestände, was die Diskussion über Governance-Strukturen neu belebt. Während einige Branchenvertreter weiterhin betonen, dass institutionelle Investoren traditionell eher passive Halter seien, wächst gleichzeitig die Erwartung, dass sicherheitsrelevante Themen schneller adressiert werden. Denn BlackRock und so haben ein großes Interesses an einem Bitcoin-Ökosystem, das schnell Quantum-proof ist.

Für den Markt bedeutet diese Gemengelage vor allem eines: technologische Unsicherheiten, institutionelle Interessen und makroökonomische Faktoren wirken aktuell parallel auf die Preisbildung. Solange zentrale Fragen rund um Sicherheitsarchitektur, Angebotsperspektiven und Governance ungeklärt bleiben, dürfte Bitcoin unter seinen Möglichkeiten bleiben.

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