20 % Minus bei Bitcoin? Coinbase sieht nur Konsolidierung
Trotz deutlichem Kursrückgang bleibt Coinbase-Stratege John D’Agostino gelassen. Der Abschlag sei keine Trendwende – sondern eine normale Marktphase.
„Volatilitäts-Konsolidierung“ statt Trendbruch
Der Kurs von Bitcoin ist in diesem Jahr um mehr als 20 Prozent gefallen. Für John D’Agostino von Coinbase handelt es sich dabei jedoch um eine typische Konsolidierung innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends.
Im Interview mit CNBC betonte er, dass der Rückgang in absoluten Dollarbeträgen zwar erheblich wirke, prozentual jedoch im historischen Rahmen der Bitcoin-Volatilität liege.
Langfristig verweist D’Agostino auf die Outperformance gegenüber traditionellen Märkten wie dem S&P 500 oder Gold. Bitcoin habe in den vergangenen zehn Jahren eine außergewöhnliche Wertentwicklung erzielt.
Auch Gespräche mit rund 130 institutionellen Investoren in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten gezeigt: Die jüngste Schwächephase ändere nichts an der strategischen Ausrichtung.
100.000 Dollar als psychologische Marke
D’Agostino sieht in runden Kursmarken starke emotionale Wendepunkte. Besonders die Schwelle von 100.000 US-Dollar habe Gewinnmitnahmen ausgelöst und kurzfristig Druck erzeugt.
Dennoch bleibt er optimistisch. Im Vergleich zu den Krisenjahren 2022 mit dem Kollaps von FTX und Terra Luna sei die heutige Marktstruktur deutlich stabiler – und die langfristigen Aussichten für Bitcoin intakt.