Bitcoin oder Ethereum? Großanleger mit eindeutiger Präferenz – Altcoin verspricht gigantisches Aufwärtspotenzial

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Zumindest im Hinblick auf die Marktkapitalisierung übertrifft Bitcoin Ethereum noch um ein Vielfaches. Wie eine neue Infografik von Cryptonews zeigt, setzen Profianleger aber inzwischen verstärkt auf ETH – während Retails noch unsicher zu sein scheinen.

Aktuelle Daten zeigen auf, dass institutionelle Anleger im August massiv in Ethereum investiert haben. Allein am 11. des Monats sind mehr als eine Milliarde US-Dollar in ETH-ETFs geflossen. In der zweiten Augusthälfte zogen institutionelle Anleger an einzelnen Tagen zwar auch Kapital ab, doch insgesamt ist der Trend eindeutig: Großanleger haben den Kryptomarkt für sich entdeckt.

Zu/Abflüsse in BTC/ETH ETFs. Quelle: farsideo.co.uk

Erstmals im Juli verschoben sich die Kräfteverhältnisse: Ethereum-basierte Produkte verzeichneten höhere Zuflüsse als Bitcoin-Fonds. Besonders deutlich wird dieser Trend in den aktuellen Zahlen – allein in den vergangenen sechs Wochen floss mehr Kapital in ETH-Produkte als im gesamten Vorjahr zusammen. Auffällig ist dabei, dass vor allem institutionelle Investoren eingestiegen sind, während viele Privatanleger gleichzeitig ETH verkauft haben – nicht zuletzt, weil ihre Bestände lange Zeit im Minus lagen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Retails zurückkehren dürften, sobald die anhaltenden Zuflüsse der Profis den Aufwärtstrend weiter untermauern.

Gesamte Krypto-Zuflüsse (Investmentprodukte) in einer Augustwoche: Ethereum vs Rest. Quelle: ainvest.com

Die Infografik unterstreicht die aktuelle Dominanz von Ethereum: In einer Augustwoche entfielen rund 77 % aller frischen Zuflüsse in Krypto-Investmentprodukte auf ETH. Auf sämtliche anderen Coins entfielen dagegen lediglich 23 %. Ein klares Signal – institutionelle Investoren setzen mit Nachdruck auf Ethereum und verschieben damit das Kräftegleichgewicht im Kryptomarkt.

Ein besonders wichtiger Punkt: Fast alle Investoren, die Ethereum-ETFs halten, sind auch in Bitcoin-ETFs investiert – genau genommen 92 %. Umgekehrt sieht es aber anders aus: Nur 24 % der Bitcoin-ETF-Investoren haben bisher auch ETH-ETFs im Portfolio.

Das zeigt deutlich: Bei Ethereum ist noch viel ungenutztes Potenzial vorhanden. Sollte sich dieser Anteil erhöhen, könnte erhebliches zusätzliches Kapital in ETH fließen. Hinzu kommt, dass generell immer mehr Anleger neu in Krypto-ETFs einsteigen – also nicht nur bestehende BTC-Investoren. Das bedeutet: gleich doppelter Rückenwind für ETH.

Auch ein Blick auf die Zahlen von BlackRock macht den Unterschied deutlich: Über die firmeneigenen ETFs sind derzeit rund 88,43 Milliarden US-Dollar in Bitcoin allokiert, während Ethereum bei rund 15 Milliarden US-Dollar liegt. Damit dominiert Bitcoin zwar weiterhin klar – gleichzeitig zeigt sich, dass ETH im Vergleich spürbar aufholt und zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Krypto-Einlagen von Blackrocken. Quelle: BTC-ECHO

Ein Blick auf die Google-Suchtrends zeigt zudem, wie stark das Interesse an Ethereum zuletzt gewachsen ist. Betrachtet man die Begriffe separat, erreichte Ethereum im weltweiten 12-Monats-Rückblick kürzlich den Maximalwert von 100 im Trend-Score – ein Hinweis auf außergewöhnlich hohe Aufmerksamkeit. Bitcoin bleibt zwar im absoluten Suchvolumen führend, doch die Entwicklung macht deutlich: ETH hat im relativen Interesse zuletzt die Schlagzahl erhöht und zieht damit verstärkt Aufmerksamkeit auf sich.

Die Grafik zeigt den Google-Trend-Score für die Suchbegriffe “Bitcoin” und “Ethereum” im 12-Monats-Rückblick. Weltweit. Quelle: Google

Auch der sogenannte Flippening Index hat zuletzt spürbar zugelegt. Der Index misst, wie nah Ethereum daran ist, Bitcoin nach Marktkapitalisierung und weiteren Kennzahlen einzuholen. Ein Wert von 100 % würde bedeuten, dass beide Kryptowährungen gleichauf liegen.

Wie die Grafik zeigt, ist der Index in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen – von rund 11,7 % Anfang des Jahres auf zuletzt 23 %. Das unterstreicht, dass Ethereum in mehreren relevanten Metriken an Boden gutmacht und sich die Lücke zu Bitcoin zunehmend verkleinert.

Ethereum / Bitcoin Flippening Index. Quelle: blockchaincenter.net

Ein Blick auf die Monatsperformance im September über die vergangenen Jahre zeigt ein klares Muster: Bitcoin schnitt fast immer besser ab als Ethereum. ETH blieb in diesem Zeitraum meist hinter BTC zurück – oft sogar deutlich. Umso spannender wirkt die aktuelle Entwicklung: Erstmals deutet sich nun wieder eine Trendwende an, bei der Ethereum im September relative Stärke zeigen könnte.

September-Renditen der vergangenen Jahre. Quelle: coinglass

Auch bei den Quartalsrenditen war zuletzt fast durchweg Bitcoin im Vorteil – ein hochrelevanter Faktor für alle, die auf eine Jahresendrallye hoffen. Die Grafik macht deutlich, dass BTC über mehrere Q4s hinweg stärkere Ergebnisse lieferte als ETH. Doch angesichts der jüngsten Kapitalzuflüsse und der institutionellen Nachfrage stellt sich die Frage: Könnte das nächste Quartal erstmals das Blatt wenden – zugunsten von Ethereum?

Q4-Renditen der vergangenen Jahre. Quelle: Coinglass

Ethereum ist längst mehr als nur ein Coin – viele sehen darin den führenden Altcoin und Taktgeber des gesamten Marktes. In einer aktuellen Umfrage gaben 55 % der Befragten an, dass sie mit einer Ethereum-Rallye zugleich den Start einer neuen Altcoin-Season erwarten. Die Grafik verdeutlicht: Mehr als jeder Zweite traut ETH diese Rolle zu.

Umfrage: Anteil derer, die glauben, dass mit Ethereum-Rallye auch Altcoin-Season startet. Quelle: BTC-ECHO

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