Bitcoin meldet sich mit Mega-Comeback zurück: Das sind die Gründe
Nach fast zwei Monaten zäher Seitwärtsbewegung sendet der Kryptomarkt wieder klare Lebenszeichen. In den vergangenen Tagen konnte Bitcoin erstmals seit Anfang Dezember über wichtige Widerstände ausbrechen. Der Kurs schloss auf Tagesbasis über der Zone um 94.000 Dollar. Das ist eine Marke, an der Bitcoin zuvor wochenlang gescheitert war. Für viele Analysten ist das ein technisches Signal, das eine neue Phase im aktuellen Marktzyklus einleiten könnte. Der heutige Anstieg auf über 97.000 Dollar bestätigt den Trend.
Struktur bleibt klar bullish
Tatsächlich ähnelt die aktuelle Struktur stark früheren Phasen dieses Bullenmarktes. Bereits dreimal zuvor durchlief Bitcoin längere Konsolidierungen zwischen sieben und neun Wochen, in denen der Kurs seitwärts lief, die Unterstützungslinie testete und dabei zunehmend Volatilität verlor. In allen drei Fällen folgte anschließend ein impulsiver Ausbruch nach oben. Die aktuelle Seitwärtsphase dauerte erneut rund 56 Tage und reiht sich damit nahezu perfekt in dieses Muster ein.
Ein Blick auf den übergeordneten Chart zeigt, dass Bitcoin trotz aller Rücksetzer weiterhin höhere Tiefs und höhere Hochs ausbildet. Selbst stärkere Korrekturen der vergangenen Monate haben den langfristigen Aufwärtstrend nicht gebrochen. Der Kurs bewegt sich nach wie vor oberhalb der zentralen Aufwärtstrendlinie, die den gesamten Zyklus seit 2023 begleitet. Für viele technische Analysten ist genau das ein entscheidender Punkt. Solange diese Struktur intakt bleibt, sprechen Rücksetzer eher für günstige Kaufgelegenheiten als für eine Trendwende.
Auch mehrere Indikatoren unterstützen diese Annahme. Auf Wochenbasis zeigt der RSI eine sogenannte „versteckte bullishe Divergenz“. Diese Konstellation tritt häufig auf, wenn ein Markt innerhalb eines Aufwärtstrends korrigiert, ohne seine Trendstärke zu verlieren. Parallel dazu deutet der MACD darauf hin, dass der Verkaufsdruck deutlich nachlässt. Die Histogramme flachen ab, das Momentum stabilisiert sich. Das ist ein Zustand, der in der Vergangenheit oft Vorläufer größerer Bewegungen war.
Leverage ist draußen, Liquidität kommt zurück
Dazu kommt, dass der Markt in den letzten Monaten spürbar „bereinigt“ wurde. Frühere Abverkäufe haben einen Großteil hoch gehebelter Positionen aus dem Markt gespült. Die Orderbücher sind dünner, kurzfristig orientierte Spekulanten weitgehend verschwunden. In solchen Phasen genügt oft schon moderater Kaufdruck, um stärkere Kursbewegungen auszulösen. Genau dieser Kaufdruck scheint nun zurückzukehren, vor allem aus institutioneller Seite.
Wie Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas berichtet, verzeichneten die US-Bitcoin-ETFs zuletzt einen der stärksten Tage seit Monaten. Rund 760 Millionen US-Dollar flossen innerhalb eines Tages in die Fonds. Damit liegen die ETFs seit Jahresbeginn wieder netto im Plus. Diese anhaltenden Zuflüsse gelten als einer der wichtigsten strukturellen Treiber des aktuellen Zyklus, da sie kontinuierlich Bitcoin vom Markt absorbieren.
Makro-Unsicherheit verstärkt den Fokus auf Bitcoin
Parallel dazu sorgt die politische Lage in den USA weiter für Unsicherheit. Wie der Finanzdienst „The Kobeissi Letter“ berichtet, hat der Supreme Court erneut keine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der von Präsident Trump verhängten Zölle gefällt. Damit bleibt ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Märkte bestehen. Solche Phasen erhöhter politischer und wirtschaftlicher Unklarheit haben in der Vergangenheit häufig das Interesse an alternativen Anlageklassen wie Bitcoin verstärkt.
In der Kombination ergibt sich ein Umfeld, das aus Sicht vieler Marktbeobachter extrem bullish ist. Abnehmender Verkaufsdruck, stabile Marktstruktur, zunehmende institutionelle Nachfrage und ein bereinigter Derivatemarkt. Vor diesem Hintergrund mehren sich Stimmen, die davon ausgehen, dass Bitcoin noch nicht am Ende dieses Zyklus angekommen ist.
Ob der aktuelle Ausbruch bereits der Startschuss für die nächste größere Aufwärtsbewegung ist, werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. Technisch betrachtet hat Bitcoin jedenfalls die Seitwärtsspanne der letzten Monate verlassen, wodurch wieder ganz neue Möglichkeiten geschaffen werden.
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