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Warum wir mehr Stablecoins benötigen

Stablecoins schreiben stillschweigend die Regeln der globalen Finanzwelt neu. Sie ermöglichen es jedem, überall, Zugang zu Geld zu erhalten, das sich sofort und grenzüberschreitend bewegt, mit Anreizen, die auf die Nutzer statt auf Banken ausgerichtet sind.

17. Sept. 2025, 5:39 p.m. Übersetzt von KI
Biker on street bright

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Stablecoins sind die eigentliche Erfolgsgeschichte im Kryptobereich. In den vergangenen sechs Jahren sind Stablecoins still und leise unverzichtbar geworden. Seit 2019 nutzen Menschen Stablecoins, um 264,5 Billionen US-Dollar über 18 Milliarden an Transaktionen. Warum? Stablecoins ermöglichen es Ihnen, Geld Onchain zu halten, ohne sich um Volatilität sorgen zu müssen, was sie zum einfachsten Weg macht, Werte zu speichern und Transaktionen in der Kryptoökonomie durchzuführen.

Defi Llama Diagramm blau

Die gesamte Marktkapitalisierung von Stablecoins übersteigt 280 Milliarden US-Dollar Quelle: Defillama

Warum sind Stablecoins derzeit so beliebt?

Wir beobachten einen Ansturm von Unternehmen, die in den USA Stablecoins auf den Markt bringen, da die Emittenten mit der Verabschiedung des GENIUS Act im Juli 2025 endlich Klarheit erhalten haben. Zum ersten Mal hat die US-Regierung klar definiert, wer Stablecoins ausgeben darf, was als „Payment Stablecoin“ gilt und welche Verpflichtungen die Emittenten gegenüber den Verbrauchern haben.

Seit Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes hat MetaMask mUSD, Stripe hat eine zahlungsorientierte Blockchain mit dem Namen gestartetTempo, Circle kündigte ihre zweckbestimmte Stablecoin-Zahlungs-L1 an, Arc Network, und es gab eine Serie von Übernahmen. Unternehmen im Bereich der Stablecoin-Infrastruktur wie Eisen werden schnell aufgekauft, und traditionelle Finanzunternehmen wie Stripe investieren massiv, um Krypto-Unternehmen zu erwerben (Privy und Brücke) deren Produkte sie in ihr bestehendes Angebot integrieren können.

Darüber hinaus bringen Chains ihre eigenen Stablecoins heraus, um einen größeren Anteil der Einnahmen aus den von ihnen generierten Renditen zu erzielen. MegaETH verfügt über seinen nativen Stablecoin, USDm. Hyperliquid hat USDH eingeführt, was einen auslösteBietergefecht mit Paxos, Agora, Sky und Frax, die alle darum konkurrieren, sich zu beteiligen.

Bei diesem Tempo ist es leicht vorstellbar, dass jedes seriöse Unternehmen im Kryptobereich letztendlich seine eigene Stablecoin herausgibt. Was die offensichtliche Frage aufwirft: Brauchen wir noch mehr?

Warum wir mehr Stablecoins benötigen:

1. Finanzielle Inklusion: Selbst wenn die Anzahl der unbanked Personen sinkt, über 1,3 Milliardenbleiben ohne Zugang zu Bankdienstleistungen, hauptsächlich in Regionen mit instabilen Währungen. Stablecoins bieten rund um die Uhr Zugang zu Geld online, ohne Grenzen. Wenn Unternehmen wie PayPal Stablecoins direkt an bestehende Kunden ausgeben, könnten sie mehr Menschen dazu bewegen, die globalen Geldverkehrskanäle der Kryptowährungen zu nutzen.

2. Währungsvielfalt: In der realen Welt gibt es nicht nur eine Währung. Wir haben Dollar, Euro, Yen. Dasselbe sollte auch onchain gelten. Wenn alles in Dollar abgewickelt wird, wird die gesamte Kryptoökonomie von der US-Geldpolitik abhängig. Mehr Stablecoins bedeuten eine geringere Überabhängigkeit von einem einzigen Standard.

3. Risikominderung: Derzeit sind die Stablecoin-Märkte in den Händen weniger großer Akteure konzentriert. Mit mehr Stablecoins verringert sich das Konzentrationsrisiko. Sollte ein Emittent technische, regulatorische oder Zahlungsunfähigkeitsprobleme haben, hätten die Nutzer Alternativen, auf die sie ausweichen könnten, ohne das breitere Ökosystem zu destabilisieren. Mehr Emittenten bedeuten mehr Redundanz, was das System sicherer macht.

Stablecoins schreiben still und leise die Regeln der globalen Finanzwelt neu. Sie ermöglichen es jedem, überall, Zugang zu Geld, das sofort und grenzüberschreitend bewegt wird, mit Anreizen, die auf die Nutzer und nicht auf Banken ausgerichtet sind. Je mehr Wettbewerb, desto besser. Wenn Krypto die globale Wirtschaft transformiert, dann nicht wegen der Spekulation, sondern wegen der Stablecoins.

Hinweis: Die in dieser Kolumne geäußerten Ansichten sind die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die von CoinDesk, Inc. oder deren Eigentümern und Partnern wider.

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