Privacy-fokussiertes Miden und Korea Digital Asset vereinbaren den Aufbau einer Krypto-Infrastruktur für die institutionelle Akzeptanz
Die Partnerschaft konzentriert sich auf Datenschutz, Compliance und Standards für die regulierte Einführung digitaler Vermögenswerte in Südkorea.

Was Sie wissen sollten:
- Miden hat eine Absichtserklärung (MOU) mit Korea Digital Asset (KODA), dem größten institutionellen Kryptoverwahrer des Landes, unterzeichnet.
- Die Partnerschaft zielt auf datenschutzwahrende Infrastruktur für regulierte digitale Finanzen ab.
- Die Maßnahme folgt auf regulatorische Fortschritte in Südkorea, einschließlich erweiterter Vorschriften für unternehmerische Krypto-Konten und andere institutionelle Anwendungsfälle.
Finanzinstitute könnten auf den Kryptomarkt in Südkorea zurückkehren, und das auf Datenschutz ausgerichtete Blockchain-Projekt Miden versucht, der Entwicklung einen Schritt voraus zu sein.
Miden hat eine strategische Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit Korea Digital Asset (KODA), dem größten institutionellen Verwahrer digitaler Vermögenswerte Südkoreas, unterzeichnet, um bei der Infrastruktur und den Standards für die regulierte Einführung digitaler Vermögenswerte im Land zusammenzuarbeiten, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.
Die Partnerschaft vereint KODAs Verwahrungsplattform und regulatorische Expertise mit Miden’s datenschutzwahrender Blockchain-Technologie, die darauf ausgelegt ist, konforme Finanzanwendungen zu unterstützen, teilten die Unternehmen mit.
Die Partnerschaft entsteht, während südkoreanische Finanzinstitute eine Rückkehr zu digitalen Vermögenswerten ins Auge fassen, nachdem die höchste Regulierungsbehörde des Landes signalisiert hat, dass sie möglicherweise Aufhebung eines neun Jahre geltenden Verbots zur Teilnahme von Unternehmen. Die Financial Services Commission erwägt Regeländerungen, die es Unternehmen ermöglichen würden, Kryptowährungen zu halten und zu handeln.
Die Die FSC wurde 2017 gegründet um den direkten Kryptowährungshandel von Banken und Unternehmen durch regulatorische Leitlinien einzudämmen, als Teil einer umfassenderen Initiative, die auch eine strengere Überwachung des Börsenzugangs über Realnamenkonten einführte. Die Behörden erklärten, dass die Maßnahmen darauf abzielen, das zu heiße Spekulationsverhalten zu bremsen und die Sicherungen gegen Geldwäsche zu verstärken.
Die Vereinbarung erfolgt, während Südkorea sein institutionelles Rahmenwerk für digitale Vermögenswerte weiter ausbaut. Zu den jüngsten regulatorischen Entwicklungen zählen die Genehmigung von digitalen Firmenkonten für Vermögenswerte sowie laufende Diskussionen über Bitcoin
KODA wurde gemeinsam von der KB Kookmin Bank, einer der größten Geschäftsbanken Südkoreas, und der Blockchain-Investmentfirma Hashed gegründet.
Miden ist ein Blockchain-Infrastrukturunternehmen, das sich auf datenschutzwahrende Finanzanwendungen spezialisiert hat. Die Plattform nutzt Zero-Knowledge-Technologie, um selektive Privatsphäre zu ermöglichen und gleichzeitig Compliance- sowie zukünftige Sicherheitsanforderungen zu unterstützen.
"Miden ist für Institutionen konzipiert, die auf Blockchains aufbauen möchten, dabei aber Wert auf Privatsphäre legen. Korea stellt eine enorme Chance dar, da bereits eine starke Krypto-Kultur vorhanden ist und nun die Institutionen infolge der neuen Regeln der FSC in größerer Zahl teilnehmen werden," sagte Azeem Khan, Mitbegründer von Miden, in einer E-Mail-Kommentierung.
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